Autor: Stefan Koenigshofer

  • Neustart in der Meisterschaft – Auslosung 2. Klasse Mur-/Mürztal 2023/24

    Ein knappes Jahr nach unserer Neugründung sind wir wieder bereit, uns „meisterschaftlich“ mit anderen Mannschaften zu messen – der logische Schritt ist daher ein Wiedereinstieg in die steirische Meisterschaft im Kreis Nord. In der letzten Spielklasse tritt in der Saison 2023/24 die Rekordzahl von zwölf Mannschaften an, die 2. Klasse Mur-/Mürztal wird daher in elf Runden zwischen September 2023 und April 2024 ausgetragen werden. Ein besonderes „Schmankerl“ hält dabei die 8. Runde bereit: Im Februar 2024 kommt es erstmals zu einem Pernegger Derby in der Meisterschaft, wenn wir zuhause Schach ohne Ausgrenzung empfangen dürfen.

    1. Runde (23.09.): Pernegg vs Ratten 2
    2. Runde (07.10.): Cafe Bellini Leoben vs Pernegg
    3. Runde (21.10.): Pernegg vs Trofaiach 4
    4. Runde (04.11.): Eisenerz vs Pernegg
    5. Runde (18.11.): Pernegg vs Trofaiach 5
    6. Runde (02.12.): Pernegg vs Fohnsdorf 2
    7. Runde (03.02.): Leoben 4 vs Pernegg
    8. Runde (17.02.): Pernegg vs Schach ohne Ausgrenzung
    9. Runde (09.03.): Krieglach 3 vs Pernegg
    10. Runde (16.03.): Pernegg vs Leoben 5
    11. Runde (20.04.): Kindberg 2 vs Pernegg

    Wir freuen uns bereits auf viele spannende Partien und wünschen allen SchachkollegInnen einen schöne Meisterschaftssaison 2023/24!

  • Obersteirische Blitzschacheinzelmeisterschaft 2023 mit Teamwertung

    Am 1. Mai wurde traditionsgemäß die Obersteirische Blitzschacheinzelmeisterschaft, veranstaltet vom SK Alpine Trofaiach, in Niklasdorf ausgetragen. Uns Pernegger zog dabei besonders die Mannschaftswertung an; für die besten vier Spieler*innen eines Vereins gab es in zwei Klassen Preise zu gewinnen. Leider fiel uns jedoch kurzfristig ein Spieler aus, weshalb wir nur zu dritt – und damit mit einem massiven Handicap – in diese Wertung gingen: Norbert, Johannes und ich hielten schlussendlich die Pernegger Fahne hoch.

    Norbert, der als 11. der Setzliste ins Turnier gestartet war, konnte in 13 Runden 7½ Punkte erzielen und belegte mit einer Elo-Performance von 1762 den 17. Endrang.
    Gut lief es beim Blitzen für Johannes: Mit 6½ Punkten und einer Elo-Performance von 1670 konnte er sich um sechs Plätze verbessern und erreichte den 24. Rang.
    Ich fand mich in der Startrangliste im sehr kompetitiven letzten Drittel der 51 Teilnehmer*innen wieder: Mit 5½ Punkten und einer Elo-Performance von 1290 landete ich schließlich auf dem 41. Endrang.
    Obwohl die einzelnen Ergebnisse durchaus akzeptabel ausfielen, konnten wir in der Teamwertung zu dritt leider keinen Preis gewinnen; nächstes Jahr werden wir hoffentlich wieder in voller Mannschaftsstärke antreten können.

    Gewinnen konnte das Turnier mit 10½ aus 13 Runden Ing. Rainer Staberhofer vor dem Veranstalter Dr. Gerd Mitter (10); beide blieben das gesamte Turnier über ungeschlagen. Über den dritten Platz durfte sich Christian Schwarz (9½) freuen.
    In der Teamwertung konnten die „Hausherren“ auf ganzer Linie reüssieren: Die Liga-Mannschaft von Trofaiach gewann die Teamwertung, und auch die Klasse-Mannschaft der Trofaiacher konnte sich vor allen anderen in der Rangliste platzieren. Gratulation zu dieser starken Leistung!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Obersteirische Blitzschacheinzelmeisterschaft 2023 mit Teamwertung.

  • International Chess Open Graz 2023 Weekend

    Nach drei Jahren Pause und einem „Graz Open Light“ im Herbst 2022 fand im Februar 2023 endlich wieder das traditionelle International Chess Open Graz statt. Im Europasaal der Wirtschaftskammer maßen sich dabei über 350 TeilnehmerInnen aus knapp 30 Nationen in vier verschiedenen Bewerben (A-, B-, C- und Weekend-Turnier) im Spiel der Könige. (Tatsächlich maßen sich manche Teilnehmer auch in der Eingangshalle und in einem separaten Seminarraum; der große Andrang hatte wohl selbst die Veranstalter überrascht.) Voller positiver Erinnerungen an unser Antreten in den Jahren 2016, 2017, 2018 und 2020 planten wir Pernegger als Verein nahezu vollzählig teilzunehmen; leider machte uns dabei Krankheit einen Strich durch die Rechnung. Schließlich hielten Daniel und ich (ganz klassisch) im fünfründigen Weekend-Turnier die Fahne hoch, immer unterstützt durch unseren eifrigen Sekundanten Laurenz.

    Gleich zu Beginn des Turniers stand für Daniel ein langer, harter Kampf auf dem Plan: Erst nach knapp dreieinhalb Stunden konnte er gegen einen stärkeren Gegner ein heldenhaft erkämpftes Remis mit nach Hause nehmen. (Dass sein Gegner dabei Matt in vier übersah, kann hier unerwähnt bleiben.)

    Ich musste in der ersten Runde gegen einen knapp 600 (!) Elopunkte stärkeren Jugendspieler antreten. Im Sizilianer kam ich zwar grundsätzlich gut aus der Eröffnung heraus, durch mehrere nicht optimal abgetauschte Figuren im Mittelspiel wurde jedoch leider ein Bauer schwach, was nach etwas über zwei Stunden zur unvermeidlichen Aufgabe führte.

    In der zweiten Runde bekam Daniel einen sehr starken Gegner zugelost, der in der ersten Runde gegen den späteren Drittplatzierten des Turniers verloren hatte. Obwohl Daniel lange gut mithalten konnte, musste er schließlich im Endspiel aufgeben, das sich als aussichtslos entpuppte.

    Mein Kontrahent in Runde zwei war ein weiterer Jugendspieler: Mit einem unvorteilhaften Schnitzer in der Eröffnung handelte ich mir gleich zu Beginn eine schwere Last ein, die ich über den gesamten Partieverlauf mitzuschleppen hatte. Dementsprechend schwer tat ich mir auch; in einem verlorenen Endspiel konnte ich schlussendlich nur mehr aufgeben.

    Die dritte Runde brachte für Daniel – quasi als Ausgleich – Losglück und eine schwächere Gegnerin, die ihm keine Probleme bereitete. Mit mehr Zeit auf der Uhr als zu Beginn konnte er einen ungefährdeten Sieg einfahren.

    Auf mich wartete hingegen mit Daniels Gegner aus der ersten Runde eine echte Herausforderung. Nach einer Taktik in der Eröffnung, die mich einen Bauern kostete, schaffte ich es allerdings, mich in die Partie zurück zu kämpfen und konnte meinen Kontrahenten zurückdrängen. Nach knapp vier Stunden waren wir beide in Zeitnot, als mein Gegner auf eine unvorteilhafte Abwicklung einstieg, nach der ich mit zwei Bauern und einer Qualität mehr wohl auf Gewinn stand. Mit bloß fünf Minuten auf der Uhr konnte ich jedoch leider den entscheidenden Zug im Endspiel nicht finden und musste schließlich mit 19 Sekunden auf der Uhr in ein „sicheres“ Remis-Endspiel abwickeln. Mit der nach 4:15 h vereinbarten Punkteteilung kann ich dennoch sehr zufrieden sein, beschert mir diese doch ein Elo-Plus von 20 Punkten.

    Die vierte Runde am Montagvormittag setzten Daniel und ich arbeitsbedingt aus, bei der fünften Runde am Abend waren wir aber wieder voll da, um Pernegg würdig zu vertreten.

    Daniel konnte gegen eine nach Elo-Punkten etwas schwächere Gegnerin in einer recht komplizierten Partie ein Remis sichern, womit er das Turnier mit 2 Punkten aus vier gespielten Runden und einer Eloperformance von 1612 auf dem guten 26. Endrang beenden konnte.

    Auch ich war in der letzten Runde noch einmal besonders gefordert: Gegen einen ebenfalls etwas schwächeren Gegner war ich (ausnahmsweise) in der Rolle des Favoriten und musste daher gewinnen, um eine respektable Endplatzierung erreichen zu können. Obwohl ich gegen Ende der Partie meine Zeit recht gut ausgenutzt hatte, konnte ich aufgrund einiger Ungenauigkeiten meines Gegners zuerst in rascher Folge zwei seiner Bauern und schließlich mittels meines vorgerückten Bauern eine Leichtfigur gewinnen, woraufhin mein Kontrahent aufgab. Ich erzielte somit in vier gespielten Runden 1,5 Punkte; mit einer Elo-Performance von 1782 belegte ich den 32. Endrang und konnte insgesamt ein Elo-Plus von 25 Punkten mitnehmen.

    Das Weekend-Turnier konnte der Favorit, IM Gert Schnider, als einziger Teilnehmer mit 4,5 Punkten aus fünf Runden gewinnen; den zweiten Platz erreichte mit FM Florian Mostbauer ein „alter Bekannter“. Für eine Überraschung sorgte der Jugendspieler Tobias Maier, der mit einer Elo-Performance von 2168 neben dem dritten Endrang auch ein Elo-Plus von 140 (!) Punkten mit nach Hause nehmen konnte.

    Wie bereits in den Jahren zuvor war das International Chess Open Graz auch heuer wieder ein tolles Erlebnis; neben den durchaus respektablen Leistungen der Pernegger Teilnehmer waren auch spannende Partien vor allem im parallel ausgetragenen A-Turnier zu beobachten.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse International Chess Open Graz 2023 Weekend.

  • Weihnachtsfeier 2022

    Nach dreijähriger Zwangspause konnte heuer endlich wieder die Weihnachtsfeier der Sektion Schach des SC Pernegg im Wirtshaus Ritschi stattfinden, bei der erfreulicherweise alle Mitglieder anwesend waren. Nach einem gemeinsamen Essen fand das traditionelle Blitzturnier statt, zu dem wir Philipp Raeke vom Schachklub Trofaiach als überaus spielstarken Gast begrüßen durften. Laurenz agierte als Schiedsrichter des Turniers.

    Nach fünf Doppelrunden, die einige spannende Partien bereithielten, stand der Sieger fest: Mit 9 Punkten aus 10 Runden konnte Philipp Raeke das Turnier, in das er als Favorit gestartet war, für sich entscheiden. Platz zwei ging an Johannes, der 7½ Punkte erzielen und dem Erstplatzierten die einzige Niederlage zufügen konnte; er darf sich daher verdientermaßen über den Titel „Pernegger Weihnachtsblitzmeister 2022“ freuen. Den dritten Rang erreichte Daniel mit 6 Punkten.

    Der Schachclub Pernegg wünscht ein frohes Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage sowie alles Gute für das neue Jahr 2023 – wir freuen uns schon auf viele spannende Schachpartien!

  • ASKÖ-Landesturnier 2022 für Schnellschach für 4er-Mannschaften

    Am 17.12. fand in Hofstätten an der Raab das ASKÖ Landesturnier 2022 für Schnellschach für 4er-Mannschaften statt. Obwohl das Aufstellen von vier Spielern bei unserer derzeitigen Mitgliederanzahl durchaus eine Herausforderung darstellt, waren wir fest entschlossen, teilzunehmen und bemühten uns bereits frühzeitig, neben den Pernegger Fixstartern – Johannes (J), Daniel (D) und ich (S) – Verstärkung aus Trofaiach zu bekommen. Da der Schachklub Trofaiach jedoch mit Krankenständen zu kämpfen hatte, fusionierten wir schlussendlich mit Dr. Gerd Mitter (G) und Hagen Schmied (H) zu einer Mannschaft, die als „Pernegg“ antrat (Elo-Schnitt: 1725). Die konkrete Aufstellung in den einzelnen Runden wird im Folgenden mit den Anfangsbuchstaben in Klammer angegeben.

    Am Turnier nahmen insgesamt 14 Mannschaften aus der ganzen Steiermark teil; die Elo-Durchschnitte wiesen dabei eine durchaus beachtliche Spannweite auf (2128 – 1307). Hier geht’s zur Team-Startrangliste.

    In der ersten Runde wurden wir vom späteren Zweitplatzierten Austria Graz 1 wie erwartet überfahren – 0:4 (G, J, D, S).
    Die zweite Runde brachte mit St. Ruprecht einen wesentlich angenehmeren Gegner; wir konnten unsere Überlegenheit auf allen Brettern voll ausspielen und diesmal die vollen vier Punkte für uns reklamieren (G, J, D, H).
    In Runde drei trafen wir mit Styria Graz auf einen Kontrahenten, der in der Startrangliste unmittelbar vor uns gesetzt und aufgrund dessen direkter Konkurrent im Kampf um den von uns ersehnten Kategoriepreis U-1780 Elo war. Umso wichtiger war es, dass wir dieses Duell mit 3:1 für uns entscheiden konnten (G, J, D, H).
    Runde vier – die letzte vor der Mittagspause – gegen Gleisdorf 2 brachte einige knappe Partien; knapp konnten wir aber dennoch die Begegnung für uns entscheiden (G, J, D, H).

    Gestärkt gingen wir nach der Pause in die fünfte Runde, in der der Gegner Gleisdorf 1 hieß. Ein Blick auf die Startrangliste und den Elo-Schnitt der Gegner (2060) zeigte uns, dass uns ein harter Kampf bevorstand – doch es geschah die Sensation: Wir konnten diese Begegnung mit 3:1 für uns entscheiden (G, J, H, S), den vierten Sieg in Folge feiern und dem späteren Drittplatzierten des Turniers eine Niederlage zufügen, die die einzige bleiben sollte!
    Dieser Sieg katapultierte uns nun an den zweiten Tabellenplatz und brachte uns in der sechsten Runde mit Frauental den stärkstmöglichen Gegner ein. Entsprechend auch das Resultat: 0:4 (G, J, D, S).
    Die siebte Runde hielt mit der Schachgesellschaft 1 wieder einen Gegner für uns bereit, der mit uns um den Kategoriepreis ritterte. Leider konnten wir hier nicht an die Erfolge der vorigen Runden anknüpfen und mussten uns 3:1 geschlagen geben (G, J, D, H).
    In der vorletzten Runde trafen wir auf Bärnbach, und auch hier war uns das Schachglück leider nicht hold – nach einer knappen 1½:2½-Niederlage lagen wir nun auf dem neunten Platz und mussten in der letzten Runde noch einmal gewinnen, um den begehrten Preis mit nach Hause nehmen zu können.
    Im Weg stand uns dabei die Schachgesellschaft 2, deren Elo-Schnitt von 1343 uns in dieser Begegnung zu den Favoriten machte. Glücklicherweise konnten wir dieser Rolle in Runde acht gerecht werden und mit drei „reinen“ Pernegger Siegen von Johannes, Daniel und mir zwei wichtige letzte Mannschaftspunkte einsammeln (G, J, D, S).

    Somit konnten wir mit fünf Siegen in neun Runden zehn Mannschaftspunkte erzielen und landeten auf dem hervorragenden sechsten Platz, der uns den Sieg in der Kategorie C U-1780 Elo und damit zwei Digitaluhren und eine Schachgarnitur einbrachte. Angesichts der Tatsache, dass in der Kategorie C neun Mannschaften antraten und diese damit heiß umkämpft war, ist dieser Sieg natürlich noch schöner.
    Das Turnier konnte der Favorit Frauental für sich entscheiden, auf den Plätzen zwei und drei landeten Austria Graz 1 und Gleisdorf 1.

    Somit war – wie bereits 2018 – auch 2022 das ASKÖ-Landesturnier für Schnellschach für 4er-Mannschaften ein voller Erfolg für uns. Wir freuen uns bereits auf nächstes Jahr, wenn wieder Blitzschach gespielt wird!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse ASKÖ-Landesturnier für Schnellschach für 4er-Mannschaften.

  • International Blitz Open Graz 2022

    Zum Auftakt des International Chess Open Graz 2022 fand am 02.09.2022 ein Blitzturnier statt; unter den 55 Teilnehmern des mit einem Elo-Schnitt von 1950 ausgesprochen stark besetzten Turniers reihten sich dabei auch Johannes, Laurenz und ich ein. Im Anton Paar Sudhaus wurden 11 Runden mit einer Bedenkzeit von 3min + 2sec pro Zug gespielt, die manche Überraschung bereithielten.

    Johannes bekam zu Beginn des Turniers den hohen Elo-Schnitt zu spüren und musste zwei Runden hintereinander gegen Fidemeister antreten. In den weiteren Runden konnte er drei Partien gewinnen; leider konnte er in einigen besseren oder sogar gewonnenen Stellungen den “Finisher“ nicht finden. Mit einem Spielfrei-Punkt standen am Ende 4 Punkte, eine Eloperformance von 1655 und ein leichtes Elo-Minus.

    In den ersten Runden musste Laurenz gegen teils sehr deutlich stärkere Gegner antreten; aufgrund einer Schiedsrichter-Verwirrung in Runde 4 konnte er leider keinen Punkt erzielen. Danach stand ein – für das Graz Open typisches – „Pernegger Derby“ gegen mich am Plan: Eine kuriose Partie, die von „leichter Vorteil“ über „verloren“ bis „gewonnen“ verschiedenste Phasen durchlebte, endete schließlich mit einem – für Laurenz etwas unglücklichen – Remis. Dank zweier Siege, einem Remis in der letzten Runde und einem Spielfrei-Punkt hatte auch Laurenz‘ Konto am Ende 4 Punkte aufzuweisen; bei einer Elo-Performance von 1479 ergab sich leider ebenfalls ein leichtes Elo-Minus.

    Bei meinem ersten Turnier seit langer Zeit musste auch ich gegen einige übermächtige Gegner antreten, kann aber insgesamt mit meinen Partien zufrieden sein. Zwei Siege gegen stärkere Gegner, das – für mich glückliche – Remis aus dem „Pernegger Derby“, ein weiteres Remis und der (obligatorische?) Spielfrei-Punkt führten zu ebenfalls 4 Punkten; mit einer Elo-Performance von 1577 darf ich mich auch über ein Elo-Plus freuen.

    Auch wenn sich das Teilnehmerfeld im Vergleich zum letzten Blitz Open halbiert hatte: Der Qualität des Turniers tat dies keinen Abbruch. Mit beeindruckenden 10 Punkten aus 11 Runden und einer Elo-Performance von 2676 (!) konnte der junge ukrainische IM Yevgeniy Roshka vor IM Milan Mrdja (CRO; 8.5; 2438) und FM Mario Zovko (CRO; 8; 2368) ungeschlagen den obersten Podestplatz für sich reklamieren. Bester Österreicher wurde GM Andreas Diermair als Vierter (8; 2299), über den – in diesem Turnier vergebenen – Titel des Grazer Blitzschach Stadtmeisters 2022 durfte sich auf Rang 17 FM Robert Perhinig (6.5; 2025) freuen.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse International Blitz Open Graz 2022.

    Das Blitzturnier diente auch dieses Jahr als Auftaktveranstaltung für das – auch für uns schon – traditionelle International Chess Open Graz (2016, 2017, 2018, 2020), das in den kommenden neun Tagen in vier Gruppen ausgetragen wird. Die Pernegger Fahne halten dabei Johannes und Daniel im verkürzten fünfrundigen W-Turnier hoch – man darf sich bereits auf spannende Partien freuen!

  • 2. Runde 1. Klasse Murtal + Mürztal 21/22

    Zum Heimspiel in der zweiten Runde der 1. Klasse empfing unsere SG in Pernegg den SV Eisenerz. Personell nicht in der besten Verfassung reisten die Gäste nur zu zweit an; die Ausgangslage war daher bereits vor Beginn der Runde äußerst günstig.

    Auf den Brettern vier und drei konnten Patrick und ich ohne jeglichen Aufwand zwei Punkte für unsere SG sichern.

    Brett zwei besetzte Peter Henderson, der mit den schwarzen Spielsteinen gegen einen nach Elo-Punkten stärkeren Gegner besser aus der Eröffnung herauskam. Ein gefährlicher Springerzug trieb sein Gegenüber dazu, in Richtung einer dreifachen Stellungswiederholung zu spielen und es wurde schließlich Remis vereinbart.

    Am ersten Brett konnte sich Duluu Tumur-Ochir in der Eröffnung ebenfalls eine bessere Stellung und zusätzlich auch einen großen Zeitvorteil erspielen, diesem Druck konnte sein Kontrahent schließlich nicht standhalten: In Zeitnot gab er schließlich auf; nach dem Damentausch war auch die Lage am Brett alles andere als rosig.

    Damit steht am Ende ein 3½:½ und ein schöner Sieg unserer SG. Die nächste Runde, in die wir motiviert starten können, findet – so es die Entwicklung der Covid-Situation zulässt – in zwei Wochen gegen den SK Kindberg statt.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 2. Runde 1. Klasse Murtal + Mürztal 21/22.

  • Abbruch der Meisterschaft

    Aufgrund der noch immer andauernden Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie hat der steirische Landesverband beschlossen, die Meisterschaft 2020/21 nach der Unterbrechung im Herbst endgültig abzubrechen.

    Somit bewahrheitet sich im ersten Beitrag seit Anfang November leider wieder einmal das alte Sprichwort: Die Hoffnung stirbt zuletzt – aber sie stirbt. Passend zur bevorstehenden Osterzeit vertrauen wir aber alle auf eine „Auferstehung“ der Meisterschaft im Herbst und freuen uns bereits wieder auf spannende Schachpartien.

    Hier geht’s zum Beitrag auf der Seite des Steirischen Schachverbands: Landesverband Steiermark bricht Meisterschaft 2020/2021 ab.

  • Unterbrechung der Meisterschaft

    Aufgrund der steigenden COVID-19-Fallzahlen und der damit verbundenen Rot-Schaltung des Bezirks Leoben wurde bereits vor eineinhalb Wochen der Spielbetrieb in der 1. Klasse bis auf Weiteres unterbrochen.

    Im Lichte der fast flächendeckenden Rot-Schaltungen und der COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (BGBl II 2020/463) wird eine Fortführung auch der Obersteirischen Liga und der 2. Klasse jedenfalls im November nicht möglich sein: Gem § 13 Abs 1 leg cit sind Veranstaltungen untersagt; die Regelung gilt vorerst bis 30. November.

    Es bleibt zu beobachten, wie sich die Situation entwickelt, eventuell kann die Meisterschaft im Dezember unter Einhaltung strenger Sicherheitsauflagen fortgesetzt werden; derzeit ist es aber nicht möglich, genauere Prognosen abzugeben.

  • 1. Runde 1. Klasse Murtal + Mürztal 20/21

    1. Runde 1. Klasse Murtal + Mürztal 20/21

    Mit einer Woche „Verspätung“ startete die 1. Klasse in die Saison 20/21. Dabei traf unsere SPG im Gästehaus Ritschi auf die Elo-mäßig leicht überlegenen Kontrahenten aus Trofaiach/Niklasdorf.

    Am ersten Brett konnte Duluu Tumur-Ochir trotz erreichter besserer Stellung sein Duell gegen einen Trofaiacher Jugendspieler leider nicht gewinnen – 0:1.

    Brett Nummer zwei bespielte Matthias Bürgstein: Zwei Minusbauern im Endspiel führten zu einem weiteren Punkteverlust – 0:2.

    Karl Zenz am dritten Brett kämpfte ebenfalls tapfer, musste aber ebenfalls die Segel streichen – 0:3.

    Am letzten Brett bestritt ich meine erste Partie der Saison: Gut aus der Eröffnung gekommen konnte ich meinen Gegner in Zeitnot bringen, musste aber einen Bauern aufgeben. Dass dem Bauern eine Leichtfigur folgte, konnte dann auch mein Zeitvorteil nicht mehr kompensieren, und es kam, wie es kommen musste: 0:4.

    Es zeichnet sich also ein trauriges Bild beim Blick auf die Ergebnisse: Eine brutale 0:4-Niederlage zum Auftakt ist nicht gerade das beste Omen für die kommende Spielzeit. Doch vielleicht hilft uns ja gerade die Tatsache, dass es nicht mehr schlechter geht, in Runde 2, wenn der Gegner SV Eisenerz heißt.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 1. Runde 1. Klasse Mürztal 20/21.