Feste muss man feiern – der Meistertitel in der 2. Klasse Mur-/Mürztal gab dafür einen wunderbaren Anlass. Bei einem gemeinsamen Essen im Gasthaus Stoabock konnte wir die erfolgreiche Saison Revue passieren lassen, auf den ersten Meistertitel nur drei Jahre nach der Neugründung der Sektion Schach anstoßen, Pläne für die neue Saison schmieden – und natürlich Schach spielen: Das meisterliche Blitzturnier konnte Johannes mit 8,5 Punkten aus 10 Runden vor Norbert (7 Punkte) und Daniel (5,5 Punkte) souverän gewinnen.
In der neuen Saison werden wir in die 1. Klasse Mur-/Mürztal aufsteigen, nähere Informationen dazu folgen.
„Ein herzliches Dankeschön geht auch an Fashion is Vegan für die neue Vereinskleidung. Mit dem frischen Outfit sind wir bestens für die kommende Saison in der 1. Klasse Mur-/Mürztal gerüstet!“ ♟️👕🏆
In schöner Tradition fanden wir auch heuer die Gelegenheit, bei einer gemeinsamen Weihnachtsfeier in unserem Vereinslokal am Sportplatz das Jahr ausklingen zu lassen. Die aktiven Mitglieder fanden erfreulicherweise fast alle Zeit, um gemeinsam zu essen (herzlichen Dank an den SCP!), das Jahr Revue passieren zu lassen und – natürlich – Schach zu spielen.
Das traditionelle Weihnachtsblitzturnier wurde heuer in 14 Runden mit einer Bedenkzeit von 3 min + 2 sec ausgetragen. Es gab dabei einige Überraschungen, am Ende aber doch ein Ergebnis, das gewisse Parallelen zur Startrangliste aufwies. Gewinnen konnte das Turnier Rene, der sich daher auch über den Titel „Pernegger Weihnachtsblitzmeister“ freuen darf. Nur durch die Feinwertung getrennt auf dem zweiten Platz landete Johannes, der ebenfalls 10 Punkte aus 14 Runden erzielen konnte. Den dritten Platz sicherte sich mit 7,5 Punkten souverän Norbert.
Der Schachclub Pernegg wünscht ein frohes Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2026 – wir freuen uns schon wieder auf viele spannende Schachpartien!
Nach drei erfolgreichen Runden gegen Eisenerz, Schach ohne Ausgrenzung und Krieglach empfingen wir in Runde 4 zuhause den SK Kindberg 2: Nobert, Rene, Paul und ich traten mit dem Ziel an, die Siegesserie fortsetzen und damit unsere Position in der Meisterschaft abzusichern.
Norbert steuerte dabei am ersten Brett in bewährter Manier ein Remis gegen einen nach Elo-Punkten ungefähr gleich starken Gegner bei: In ausgeglichener Stellung wurde nach knapp zwei Stunden Punkteteilung vereinbart.
Auf Brett zwei konnte Rene seine persönliche Siegesserie fortsetzen: Gegen einen nach Elo-Punkten ebenbürtigen Kontrahenten nutzte er in einer bis dahin eher ausgeglichenen Partie einen Fehler seines Gegners eiskalt aus, um einen vollen Punkt für den SC Pernegg zu reklamieren.
Zu diesem Zeitpunkt war ich am vierten Brett gerade in tiefes Nachdenken versunken: Beim Aufbau meines Angriffs unvorsichtig gewesen musste ich nun einen Läufer opfern, um einem fatalen Bauernspieß auf Dame und Turm zu entgehen. Meine Optionen abwägend entschied ich mich dafür, die Variante weiterzuspielen, die wenn nicht die beste, so doch hoffentlich die unangenehmste für mein Kindberger Gegenüber war. Und prompt war mir das Glück hold: Mein Kontrahent übersah eine Fesselung und verlor einen Turm, woraufhin ich materialmäßig wieder im Vorteil war. Nach einigen weiteren Zügen und mit leichten Anzeichen von Zeitnot auf meiner Seite stellte mein Gegner schließlich einen Läufer ein, woraufhin er aufgab und mit 2,5:0,5 bereits der Sieg für den SC Pernegg feststand.
Paul, der am dritten Brett mit den weißen Steinen antrat, spielte mit etwa drei Stunden die längste Partie des Tages: Nachdem er sich in der Eröffnung eine solide Stellung erarbeiten konnte, entwickelte sich im Mittelspiel eine spannende Partie, die Chancen für beide Seiten bereithielt. Nach einem zweitbesten Zug musste Paul jedoch leider die Segel streichen und den Punkt an die Kindberger abgeben.
Der Endstand lautet damit 2,5:1,5 – dieser vierte Sieg in der vierten Runde sichert unseren zweiten Tabellenplatz ab; ein Zeichen für die konstant starken Leistungen unserer Mannschaft in diesem Herbst. Vielen Dank an alle an diesem Erfolg Beteiligten! In der ersten Runde im neuen Jahr treffen wir dann direkt auf den Tabellenführer Horn Union Ratten 2; eine spannende Begegnung ist dementsprechend garantiert.
Die dritte Runde der Meisterschaftssaison 25/26 brachte für uns ein Gastspiel gegen den SK TUS Krieglach 3; angesichts der bisherigen Ergebnisse gingen wir als Favoriten in die Begegnung. Zur Absicherung unserer Tabellenposition machten sich daher Norbert, Rene, Matthias L. und ich – und damit das Erfolgsteam der zweiten Runde – auf den Weg nach Krieglach. So viel sei schon vorab verraten: Von der oft beschworenen „gmahdn Wiesn“ war an diesem Nachmittag – nicht nur jahreszeitbedingt – wenig zu sehen.
Matthias L., der am vierten Brett mit Weiß gegen eine tendenziell eher schwächere Gegnerin antrat, konnte sich in und nach der Eröffnung eine solide Stellung erarbeiten; aufgrund einer Ungenauigkeit musste er dann allerdings eine Leichtfigur gegen vier Bauern tauschen. Vielleicht auch deshalb kurz unaufmerksam übersah er in der Folge leider eine unangenehme Drohung: 1:0 für Krieglach.
Auf der anderen Seite des „Feldes“ trat Norbert mit den schwarzen Steinen gegen einen nach Elo-Punkten etwas schwächeren Kontrahenten an, der ihm aber einen harten Kampf lieferte: Nach ca drei Stunden wurde in einer ausgeglichenen Stellung ohne große Gewinnaussichten Remis vereinbart – 1,5:0,5.
Wenig später gelang es Rene am zweiten Brett, einen vollen Punkt für den SC Pernegg einzufahren: Bereits in der Eröffnung hatte er sich mit Weiß eine komfortable Position erarbeitet; im weiteren Verlauf der Partie konnte er diese in eine Gewinnstellung ausbauen und schließlich souverän den Punkt für sich reklamieren. Somit stand es 1,5:1,5 und der Ausgang der Begegnung hing von meiner Partie auf Brett drei ab.
Statistisch mit Schwarz im Vorteil, konnte ich mir in der Eröffnung eine solide Ausgangsposition erarbeiten, bevor ich diese mit einem unachtsamen Bauernzug wieder verschlechterte. Richtig unangenehm wurde es aber erst zehn Züge später, als ich meiner Gegnerin die Chance zu einem potentiell verheerenden Schach gab – zu meinem Glück nutze sie diese nicht vollends aus und wir landeten in einer Position, in der Weiß Dauerschach hätte geben können. Da sich meine Kontrahentin dagegen entschied und ich den einzigen guten Zug in dieser Stellung fand, hatte plötzlich ich eine gewonnene Stellung am Brett – entschied mich aber meinerseits dafür, diese wieder in ein „Todremis“ abzuwickeln. Schlussendlich blieb mir jedoch ein Freibauer über und ich durfte mich nach vier anstrengenden Stunden über einen vollen Punkt für den SC Pernegg freuen.
Das Endergebnis lautet daher 1,5:2,5, bringt uns den dritten Sieg in der dritten Runde und belässt uns in der Tabelle auf dem zweiten Platz, nur durch die Feinwertung vom Spitzenreiter Horn Union Ratten 2 getrennt. Vor der Winterpause steht noch eine Runde am Programm; in zwei Wochen empfangen wir zuhause den SK Kindberg 2 und freuen uns schon auf spannende Partien.
Bereits in der zweiten Runde der 2. Klasse fand in dieser Saison das „Pernegger Derby“ – SC 1960 Pernegg gegen Schach ohne Ausgrenzung – statt. In unserer Heimstätte am Sportplatz traten Norbert, Rene, Matthias L. und ich an, um die blau-weiße Vormachtstellung zu verteidigen.
Rene, der am zweiten Brett die schwarzen Steine geführt hätte, konnte dabei am schnellsten einen vollen Punkt für den SC 1960 Pernegg reklamieren: Bereits nach einer halben Stunde stand das 1:0 fest, weil der Spieler von Schach ohne Ausgrenzung nicht erschien.
Deutlich länger brauchte da schon ich, um am dritten Brett einen Eröffnungsvorteil zuerst in eine Leichtfigur und dann in einen Mehrturm umzuwandeln. Nach ca zweieinhalb Stunden zog jedoch ein Bauer ein und die zwei Türme konnten gefahrlos den zweiten Punkt für den SCP sichern („Scherenmatt setzt selten Patt.“).
Einen vollen Punkt konnte schließlich auch Matthias L. in seiner ersten Meisterschaftspartie einfahren: Nachdem er zuerst zwei Bauern gewonnen hatte, konnte er im fortgeschrittenen Mittelspiel auch noch eine Leichtfigur seines Gegners erbeuten und schließlich ungefährdet Matt setzen.
Ein langwieriges positionelles Gefecht lieferte sich Norbert mit seinem Kontrahenten am Spitzenbrett: Nach knapp vier Stunden waren sowohl Material als auch Stellung relativ ausgeglichen; angesichts des zu diesem Zeitpunkt bereits feststehenden Gesamtergebnisses wurde schließlich Punkteteilung vereinbart.
Somit steht am Ende ein verdientes 3,5:0,5 für den SC 1960 Pernegg – nach dem Auftaktsieg gegen Eisenerz ein weiterer Schritt hin zu einer guten Saison. Die nächste Runde findet in ca einem Monat statt; am 15.11. sind wir beim SK TUS Krieglach 3 zu Gast und freuen uns schon auf spannende Partien!
Am 12. April traten wir in der vorletzten Runde der 2. Klasse auswärts gegen Leoben 5 an. Mit Norbert, Rene, Daniel und mir schickten wir eine starke Aufstellung ins Rennen, um die Chance auf einen Platz am Podium zu wahren.
Am vierten Brett konnte ich gegen einen Leobener Jugendspieler relativ schnell eine Leichtfigur und in weiterer Folge auch die Partie gewinnen – somit führten wir nach 50 Minuten bereits mit 1:0.
Auch Rene, der am zweiten Brett mit den weißen Steinen zum Einsatz kam, konnte seine Partie gegen eine Leobener Jugendspielerin gewinnen und den ersten Mannschaftspunkt absichern.
Norbert spielte am ersten Brett eine sehr komplexe Partie, die zahlreiche Verwicklungen mit sich brachte und insbesondere seinen Kontrahenten sehr viel Zeit kostete. Unter diesem Eindruck bot dieser schließlich ein Remis an, das Norbert in Anbetracht der schwierigen und nicht eindeutigen Stellung annahm – damit stand der Sieg für Pernegg um 17:30 Uhr fest.
Am dritten Brett kämpfte Daniel dennoch eine weitere Stunde gegen die dritte Leobner Jugendspielerin, die ihn trotz Materialvorteil dazu zwang, sehr viel Zeit zu investieren: Um den 20. Zug herum zeigte die Uhr auf der Pernegger Seite bereits nur mehr etwas mehr als drei Minuten an. Aus unserer Sicht glücklicherweise machte Daniels Kontrahentin in dieser Drucksituation einen entscheidenden Fehler, der schließlich über den Verlust eines Turmes zur Aufgabe führte.
Am Ende steht somit ein 3,5 : 0,5 für den SC Pernegg – ein Ergebnis, mit dem wir sehr zufrieden sein können, rücken wir damit doch auf den dritten Platz in der Tabelle auf. Die letzte Runde in zwei Wochen wird jedoch noch einmal ein Härtetest: Als großes Finale empfangen wir zuhause den Tabellenführer SK Kindberg und freuen uns schon auf spannende Partien!
In der 4. Runde der 2. Klasse Mur-/Mürztal empfingen wir zuhause in Pernegg den SV Eisenerz. Mit Johannes, Daniel, Paul und mir konnten wir den Eisenerzern, die mit ihrer bisher stärksten Mannschaft der Saison anreisten, würdige Gegner entgegensetzen.
Johannes remisierte am ersten Brett sehr rasch gegen einen nach Elo-Zahlen etwas stärkeren Gegner und konnte so einen halben Punkt für Pernegg fixieren.
Am dritten Brett hatte wenig später Paul seine Partie gegen einen nominell ebenfalls stärkeren Kontrahenten gewonnen, was uns mit 1,5 Punkten aus 2 in eine durchaus komfortable Situation brachte.
Unter diesen günstigen Vorzeichen akzeptierte ich wenig später auf Brett vier das Remisangebot meines Gegners; in einer bis dahin vollkommen ausgeglichenen Partie nahm ich den halben Punkt und damit das sichere Remis für den SC Pernegg gerne mit.
Den Sieg erkämpfte uns in einer deutlich länger dauernden Partie Daniel, der am zweiten Brett mit den schwarzen Spielsteinen gegen ein ebenfalls etwas stärkeres Gegenüber antrat. Trotz einer gewissen Zeitknappheit schaffte er es, eine komplizierte Stellung in ein Endspiel mit einem Minusbauern abzuwickeln, das er aber mit seinem weißfeldrigen Läufer Remis halten konnte – nach über dreieinhalb Stunden wurde schließlich die Punkteteilung vereinbart.
Das bringt uns mit 2,5:1,5 Punkten den zweiten Heimsieg der Saison, der uns in der Tabelle wieder unter die Top 3 aufsteigen lässt. Vor den „Weihnachtsferien“ steht noch eine Begegnung auf dem Plan; am 30. November treten wir auswärts gegen den SK ALPINE Trofaiach 5 an – und wollen natürlich auch dort wieder zwei Mannschaftspunkte mitnehmen!
In der dritten Runde stand für uns auswärts Trofaiach 5 auf dem (Spiel-)Plan. Bereits im Vorfeld personell geschwächt, sorgte eine für die Jahreszeit nicht untypische Schwächung einer Person durch eine Erkältung dafür, dass wir – zum ersten Mal seit unserem Wiedereinstieg in die Meisterschaft – ein Brett freilassen und somit einen Punkt vorgeben mussten. Für die Pernegger Ehre zum Einsatz kamen daher „nur“ Norbert, Rene und ich.
Norbert konnte am ersten Brett erneut seine Qualität beweisen: In einer relativ langen Partie gegen einen nach Elo-Punkten etwas schwächeren Kontrahenten konnte er mit einem geschickten Figurenopfer einen vollen Punkt für Pernegg erkämpfen.
Auf Brett zwei erzielte Rene ein Remis, nachdem er aus einer lange ausgeglichenen Partie in ein eigentlich verlorenes Endspiel geglitten war.
Die 1,5 Punkte auf den ersten beiden Brettern blieben aber leider auch die einzigen: Am vierten Brett konnte ich mir gegen einen nach Elo-Punkten etwas stärkeren Gegner nach einer bis dahin unspektakulären Partie zwar einen Vorteil erspielen, den ich aber leider mit einem Zug wieder verschenkte. Ein unvorteilhafter Königszug (39. Kg3) hämmerte nur wenig später unbarmherzig die Nägel in den Sarg meiner Partie: In einem Zugzwang-Endspiel gab ich schließlich mit zwei Bauern weniger auf – die Engine sah zu diesem Zeitpunkt tatsächlich bereits ein Matt in 18 Zügen.
So steht am Ende eine knappe 1,5:2,5-Niederlage – schade, aber aufgrund der „Vorgabe“ wohl zu verkraften. Die nächste Runde kommt bestimmt – am 16. November empfangen wir zuhause den SV Eisenerz.
Am 1. Mai fand die traditionelle Blitzschacheinzelmeisterschaft in Niklasdorf statt, die wie immer von Dr. Gerd Mitter vom SK Alpine Trofaiach organisiert wurde. 53 Teilnehmer:innen mit einem Elo-Schnitt von 1637 kämpften dabei in 13 Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 5+0 min um den Titel „Obersteirischer Blitzschachmeister“. Für zusätzliche Motivation sorgte die Mannschaftswertung, bei der die vier besten Spieler einer Mannschaft gewertet wurden; Preise gab es jeweils für (Obersteirische) Liga- und (1. und 2.) Klasse-Mannschaften. Der SC Pernegg war bei diesem Event sehr stark vertreten: Norbert, Daniel, Johannes, Matthias, Paul und ich wurden zusätzlich noch von Pauls Vater Johann unterstützt und hatten so durchaus Chancen auf eine gute Platzierung.
Die erste Runde brachte im Schweizer System wie üblich „harte Nüsse“ für die meisten von uns, dementsprechend fielen auch die Ergebnisse aus: Während Norbert und Johann als Favoriten ihre Partien gewinnen konnten, verlor der Rest gegen stärkere Gegner. (2/7)
In Runde zwei fielen die Ergebnisse gemischt aus: Norbert, Daniel und Johannes konnten ihre Partien gewinnen, während Johann, Matthias, Paul und ich erneut keine Punkte für den SC Pernegg einfahren konnten. (3/7)
Gemischt, aber bereits etwas besser waren die Resultate der dritten Runde: Norbert, Johann, Daniel und Matthias konnten ihre Partien gewinnen, während Johannes, Paul und ich ohne Punkte blieben. Pech für die Mannschaftswertung war hier natürlich, dass die Begegnung Johann vs Johannes die maximal für Pernegg erzielbaren Punkte um einen reduzierte. (4/6)
Die vierte Runde brachte einen ersten Höhepunkt für den SC Pernegg: Johann, Johannes, Matthias und Paul – der gegen mich antrat – konnten ihre Partien gewinnen, Daniel remisierte gegen einen deutlich stärkeren Gegner. (4,5/6)
Runde fünf fiel wieder etwas ab: Nur Johannes und Paul konnten ihre Partien gewinnen; Norbert steuerte ein Remis und ich einen Spielfrei-Punkt bei. (3,5/7)
Eine nahezu perfekte Runde gelang uns in Runde sechs: Norbert remisierte gegen den Turnierdirektor Dr. Gerd Mitter; Johann, Daniel, Johannes, Matthias und Paul gewannen ihre Partien – nur ich patzte leider und musste die einzige Niederlage der Runde hinnehmen. (5,5/7)
Die siebte Runde, die gleichzeitig die letzte vor der Pause war, fiel insgesamt ebenfalls recht erfreulich aus: Norbert, Daniel und ich konnten unsere Partien gewinnen; Johannes steuerte ein Remis gegen einen fast 500 Elo-Punkte stärkeren Gegner bei. (3,5/7) Diese guten Leistungen verhalfen uns beim Zwischenstand der Mannschaftswertung zum sensationellen 2. Platz hinter der Liga-Mannschaft von Leoben, die einen Elo-Schnitt von 2110 (!) und den einzigen GM des Turniers vorweisen konnte.
Betrachtet man nur die Ergebnisse der achten Runde, tat uns die Pause allerdings nicht gut: „Frisch ausgeruht“ fuhren wir einen astreinen „Mannschafts-Nuller“ ein. Besonders bitter war die Runde dabei für Norbert, der gegen GM Andreas Diermair eine gewonnene Stellung auf Zeit verlor – 5+0 ist hier gnadenlos. (0/7)
Wesentlich besser lief es wieder in der neunten Runde: Johann, Johannes, Paul und ich konnten unsere Partien gewinnen; Norbert und Daniel steuerten jeweils ein Remis bei. (5/7)
Runde zehn brachte gleich zwei „Pernegger Derbys“: Norbert remisierte gegen Johannes und Johann gewann gegen Daniel. Kombiniert mit den Siegen von Paul und mir und dem Remis von Matthias ergibt das die prozentuell beste Runde. (4,5/5)
In der elften Runde erzielten wir erneut ein akzeptables Ergebnis: Norbert, Daniel – der gegen Paul antrat – und Johannes, der das Vergnügen mit Turnierdirektor Dr. Gerd Mitter hatte, gewannen ihre Partien; Matthias steuerte einen Spielfrei-Punkt bei. (4/6)
Die zwölfte und vorletzte Runde war für das Endergebnis leider nicht optimal: Nur Matthias konnte seine Partie gewinnen; Johannes und Paul steuerten je ein Remis bei. (2/7)
Runde dreizehn stellte sich schließlich als Unglücksrunde heraus: Die zwei halben Punkte von Daniel und mir sorgten für ein Abrutschen in den Rängen in der entscheidenden finalen Runde. (1/7)
Nach dreizehn gespielten Runden landeten wir somit am 6. Platz der Mannschaftswertung, nur einen halben Punkt hinter der Leobener Klasse-Mannschaft, die uns somit auch den 1. Platz unter den Klasse-Mannschaften „wegschnappte“. Diese kleine Enttäuschung soll aber die sehr guten Einzelleistungen nicht überschatten: Johannes, der als 32. der Setzliste ins Turnier gestartet war, belegte mit 7,5 Punkten und einer Elo-Performance von 1880 den 16. Endrang. Direkt hinter ihm folgte Norbert mit 7 Punkten auf dem 17. Endrang; die Tatsache, dass er gegen sechs der ersten Acht der Endrangliste antreten musste, fand Ausdruck in einer Elo-Performance von 1901 und der sechsthöchsten Buchholz-Wertung des Turniers. Neben einem neuen Schachbrett und den Medaillen für den 2. Platz in der Klasse-Mannschaftswertung konnten wir aber alle vor allem viel wertvolle Blitz-Erfahrung mit nach Hause nehmen und uns über einen lustigen Nachmittag freuen – und schon jetzt freut sich der SC Pernegg auf die Revanche im nächsten Jahr!
In Anbetracht unserer bisherigen Saisonleistungen und unserer Tabellenposition gingen wir als Favorit in die 9. Runde der 2. Klasse, die uns den SK TUS Krieglach 3 als Gegner brachte. Für den SC Pernegg traten dabei Norbert, Rene– der sein Debüt feierte -, Paul und ich an.
Da Krieglach leider nur drei Spielerinnen stellen konnte, blieb Norbert am ersten Brett ohne Kontrahent:in und wir durften uns kampflos über den ersten Punkt freuen.
Rene, der in seiner ersten gewerteten Partie seit 2017 erstmals für den SC Pernegg antrat, bekam es am zweiten Brett hingegen mit einer stark spielenden Gegnerin zu tun. Mit einigen „zweitbesten“ Zügen brachte er sich zwischenzeitlich in eine durchaus unangenehme Situation, die sich erst nach über vier Stunden und einer starken kämpferischen Leistung wieder zu Gunsten unseres Debütanten wendete. Schließlich konnte aber auch Rene verdient einen vollen Punkt einfahren.
Am dritten Brett spielte Paul gegen eine nach Elo-Punkten eindeutig schwächere Gegnerin, die er mit sauberer Spielweise relativ rasch bezwingen konnte, was einen weiteren Punkt für uns Pernegger bedeutete.
Das vierte Brett besetzte erneut ich, und auch ich bekam es mit einer schwächeren Gegnerin zu tun. In einer relativ unaufgeregten Partie kamen wir beide gut aus der Eröffnung, eine Ungenauigkeit meiner Kontrahentin brachte mir dann jedoch bald einen Vorteil, den ich schlussendlich auch zum Sieg verwerten konnte – 4:0 für den SC Pernegg!
Mit diesem Ergebnis kann man nur zufrieden sein, und auch für unsere Position in der Meisterschaft bedeutet das natürlich Gutes. In dieser Hinsicht werden die letzten beiden Runden gegen Leoben 5 und den SK Kindberg 2 noch einmal spannend. Wir werden versuchen, uns gegen Leoben 5 eine möglichst gute Ausgangslage für das Finale auswärts gegen den SK Kindberg 2 zu erspielen. Mit Leoben 4, Kindberg 2 und Pernegg haben drei Mannschaften noch Chancen auf den Meistertitel in der zweiten Klasse 2023/24. Bespielt werden die Bretter, die die Welt bedeuten, schon nächste Woche wieder – aufgrund einer Art „Doppelrunde“ steht die nächste Begegnung in Pernegg schon am kommenden Samstag am Plan.