Autor: Stefan Koenigshofer

  • 8. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24

    Frisch aufgewärmt vom Blitzturnier in Graz traten wir am 17. Februar zu einem Highlight der laufenden Meisterschaft an: Am Programm stand das erste „Pernegger Derby“ gegen Schach ohne Ausgrenzung 2. Für den SC 1960 Pernegg besetzten dabei Norbert, Daniel, Gastspieler Matthias und ich die vier Bretter, die die Welt bedeuten.

    Norbert spielte am ersten Brett gegen einen nominell deutlich schwächeren, aber gut vorbereiteten Gegner, der ihm eine unangenehme Eröffnungsvariante bescherte. Da in dieser aber nichts passierte, konnte unser Routinier nach knapp drei Stunden seine Klasse ausspielen und einen Fehler seines Gegners zum Gewinn verwerten: 1:0.

    Auf Brett zwei bestritt Daniel diesmal die längste Partie des Tages. Gegen einen etwas schwächeren Gegner stand er stets solide, konnte aber den entscheidenden Zug für einen schnellen Gewinn nicht finden. Die Zeit kam unserem Spieler zur Hilfe; nach ca 3:45 h fiel die Klappe seines Gegners, was den zweiten vollen Punkt für uns bedeutete: 2:0.

    Die schnellste Partie des Tages hingegen „zauberte“ Matthias aufs dritte Brett: Gegen einen etwas schwächeren Gegner fand er schnell einige vernichtende Züge und konnte schon nach einer knappen Stunde den Punkt für Pernegg reklamieren: 3:0.

    Am vierten Brett trat ich gegen einen Jugendspieler von SoA2 an: Nach einer wenig spektakulären Eröffnung brachte ich – gierig auf einen Bauerngewinn – meine Dame in eine höchst unangenehme Situation, aus der ich sie nur durch ein Springeropfer befreien konnte. Es entwickelte sich in weiterer Folge eine sehr scharfe Stellung, in der ich einen sehr schönen Zug für meinen (verbleibenden) Springer fand: Dass mein Kontrahent eine Antwort wählte, die ihm die Dame kostete, traf sich sehr gut und ich durfte mich nach ca 1:30 h ebenfalls über einen vollen Punkt freuen: 4:0.

    Das Endergebnis 4:0 – im „Pernegger Derby“ bietet natürlich allen Grund zur Freude und ist Ausdruck einer bisher wirklich sehr gut verlaufenen Saison, in der wir – bei allem Glück auch nicht unverdient – an der Spitze der Tabelle in der zweiten Klasse stehen. Gratulation an die ganze Mannschaft dazu!
    Die nächste Begegnung findet am 9. März gegen den SK TUS Krieglach 3 statt; wir freuen uns bereits wieder auf spannende Partien.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 8. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24.

  • International Chess Open Graz 2024 – Blitz

    Am Vorabend des traditionellen großen International Chess Open Graz fand wie üblich ein großes, international besetztes Blitzturnier statt (siehe auch 2020, 2022). Im Europasaal der Wirtschaftskammer Graz traten stolze 103 Teilnehmer:innen (Elo-Schnitt: 1811) in elf Runden mit 3 min + 2 sec/Zug Bedenkzeit an und lieferten sich spannende Partien. Von Pernegger Seite waren dabei Daniel und ich sowie Gastspieler Matthias im Einsatz.

    Wie im Schweizer System üblich mussten wir in Runde eins alle gegen deutlich stärkere Gegner antreten; Daniel gelang aber bereits da die erste Sensation des Abends und konnte gegen einen über 400 Elo-Punkte stärkeren Gegner einen vollen Punkt für sich reklamieren. Auch Matthias durfte sich über ein verdientes Remis gegen einen sehr starken Gegner freuen; ich selbst hinggen wurde den Erwartungen gerecht und verlor die erste Partie.

    In der zweiten Runde konnte Daniel seine Erfolgsserie fortsetzen und remisierte gegen einen Jugendspieler mit über 2000 Elo; Matthias und ich mussten Niederlagen gegen deutlich stärkere Gegner einstecken.

    Runde drei brachte für Daniel, der sich bis auf Brett 14 nach vorne gespielt hatte, die erste Niederlage. Matthias hingegen konnte gegen einen etwas schwächeren Gegner einen vollen Punkt einfahren und auch ich konnte meinen ersten Punkt gegen einen stärkeren Gegner erzielen.

    Die vierte Runde brachte für Daniel noch einmal einen sehr starken Gegner, gegen den er schlussendlich nur die Segel streichen konnte; ähnlich erging es auch Matthias. Ich spielte gegen einen stärkeren Gegner eine gute Partie, machte aber im Endspiel, das mein Kontrahent in bester Bullet-Manier spielte, einen entscheidenden Fehler und musste etwas enttäuscht aufgeben.

    In der fünften Runde lief es für die Pernegger Vertretung insgesamt nicht besser, gegen durchwegs stärkere Gegner konnten wir keinen Punkt erzielen.

    Runde sechs, die letzte vor der Pause, wiederholte dieses Spiel noch einmal: Daniel und Matthias mussten gegen zahlenmäßig etwas schwächere, aber stark spielende Gegner Niederlagen akzeptieren; ich selbst verlor eine lange recht ausgeglichene Partie gegen einen etwas stärkeren Gegner.

    Zur „Halbzeit“ fanden wir uns daher recht konzentriert auf den Rängen 91, 92 und 97 wieder, ein in der Gesamtbetrachtung ausbaufähiges Ergebnis, das auch die Einzelleistungen in den Partien nicht wirklich widerspiegelt. Am anderen Ende der Tabelle führte zu diesem Zeitpunkt der 17-jährige unter der Flagge der FIDE spielende FM Artiom Stribuk mit sechs Punkten aus sechs Runden das Feld an, gefolgt vom 19-jährigen deutschen IM Alexander Krastev (5,5 Punkte )und dem ebenfalls 19-jährigen mongolischen FM Sumiya Chinguun (Bester mit 5 Punkten).

    Motiviert starteten wir nach der Pause wieder ins Turnier und konnten dabei gegen (nominell) schwächere Gegner drei volle Punkte einfahren – ein sehr willkommener Aufwind. Spannend war in dieser siebten Runde insbesondere die Partie von Matthias gegen einen sehr stark spielenden neunjährigen ungarischen Jugendspieler, der im Laufe des Turniers 107 Elo-Punkte dazugewinnen konnte.

    In Runde acht musste Daniel gegen den älteren Bruder von Matthias‘ Vorrundengegner antreten: Der zwölfjährige ungarische Jugendspieler konnte noch eines draufsetzen, die Partie gegen Daniel gewinnen und sich über das gesamte Turnier hinweg über einen Zugewinn von 134 Elo-Punkten freuen. Matthias konnte seine Partie gegen eine etwas schwächere Jugendspielerin gewinnen, während ich gegen eine zehnjährige indische Jugendspielerin absolut chancenlos war: Folgerichtig gewann sie im Verlauf des Turniers 178 Elo-Punkte dazu.

    Runde neun brachte für Daniel eine etwas unglückliche Niederlage gegen die Vorrundengegnerin von Matthias, der seinerseits gegen einen stärkeren Gegner die Segel streichen musste. Ich trat gegen Matthias Gegner aus Runde sieben an und konnte mir in einem langen Endspiel ein Remis erkämpfen, auf das ich durchaus stolz war.

    Die zehnte und vorletzte Runde brachte das, was bei keinem Graz Open fehlen darf: Ein Pernegger Derby! Mit den weißen Spielsteinen sah ich am Ende gegen Daniel trotzdem nur schwarz. Während unserer Auseinandersetzung konnte Matthias ungestört gegen einen etwas stärkeren Gegner remisieren.

    Runde elf brachte einen versöhnlichen Abschluss für das Turnier: Daniel und Matthias konnten jeweils ihre Partien gegen etwas schwächere Gegner gewinnen und ich einen vollen Punkt gegen den Lieblingsgegner des letzten Tabellenzehntels, Herrn spielfrei, einfahren.

    Somit landete Daniel mit 4,5 Punkten aus 11 Runden am 77. Rang und musste ein leichtes Abrutschen in der Tabelle in Kauf nehmen. Matthias hingegen konnte sich mit 5 Punkten um vier Plätze verbessern und belegte den 72. Endrang. Ebenfalls etwas weiter hinten reihte ich mich ein; ich konnte schließlich 3,5 Punkte auf meinem Konto verbuchen.
    Gewinnen konnte das Turnier der „Halbzeitzweite“ IM Alexander Krastev, der am Ende 9,5 Punkte vorweisen konnte. Knapp dahinter landete mit 9 Punkten der Führende nach Runde sechs, FM Artiom Stribuk. Den dritten Platz erringen konnte der erst 13-jährige FM Khagan Ahmad aus Aserbaidschan, der sich darüber hinaus über einen Zugewinn von 115 Elo-Punkten freuen darf. Beeindruckend: Erst auf Platz sieben findet sich der erste Nicht-Jugendspieler, der gleichzeitig auch der beste Österreicher war: 8 Punkte aus 11 Runden erzielte mit einer starken Elo-Performance von 2194 Christian Schwarz.

    Wenn auch die einzelnen Ergebnisse teilweise etwas besser ausfallen hätten können, war das Turnier eine gute Gelegenheit, wieder einmal in einem großen Teilnehmerfeld seine Blitzkünste zu erproben. Neben einigen guten Partien können wir jedenfalls viel Erfahrung sowie Erinnerungen an einen lustigen Abend mit nach Hause nehmen und freuen uns bereits auf nächstes Jahr!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse International Chess Open Graz 2024 – Blitz.

  • Weihnachtsfeier 2023

    Erfreulicherweise fanden auch heuer nahezu alle Mitglieder des Vereins Zeit, um an der Weihnachtsfeier der Sektion Schach des SC Pernegg teilzunehmen. Der neue „Austragungsmodus“ mit gemeinsamem Essen am Sportplatz fand großen Anklang, ebenso das traditionelle Blitzturnier, das heuer erstmals als Handicap-Turnier ausgetragen wurde. Als spielstarke Gäste durften wir dabei Philipp Raeke vom Schachklub Trofaiach und Rene Schreibmaier begrüßen.

    Das erneut von Laurenz als Schiedsrichter betreute Turnier wurde in neun Runden gespielt, wobei ausgehend von einer Grundzeit von 5+0 min der stärkere Spieler pro 100 Elo Differenz eine Minute abgezogen bekam. Das führte zu durchaus spannenden Resultaten: Manch ein Spieler konnte sich besser auf diesen Modus einstellen als manch ein anderer und den Zeitvorteil gegenüber den stärkeren Kontrahenten geschickt für sich nutzen. Gewinnen konnte das Turnier wie im Vorjahr Philipp Raeke, der in beeindruckender Manier nur ein einziges Remis abgab. Zweiter wurde Norbert, der sieben Punkte erreichte und sich damit auch über den Titel „Pernegger Weihnachtsblitzmeister“ freuen darf. Am dritten Platz landete – nur getrennt durch die Feinwertung – Johannes. Einen erfreulichen Einstand feierte auch unser jüngstes Mitglied Lucian: Bei seinem ersten Turnier konnte er bereits einen Sieg für sich reklamieren. Herzliche Gratulation an alle!

    Der Schachclub Pernegg wünscht ein frohes Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2024 – wir freuen uns schon wieder auf viele spannende Schachpartien!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Weihnachtsturnier SC Pernegg.

  • ASKÖ-Landesturnier 2023 für Blitzschach für 4er-Mannschaften

    Am 16.12. fand in Hofstätten an der Raab das traditionelle ASKÖ-Landesturnier für 4er-Mannschaften statt (siehe die Berichte aus 2016, 2017, 2018, 2019 und 2022). Dabei wird jährlich abwechselnd Schnell- und Blitzschach gespielt: Nach unserem Sieg in der Kategorie C im Vorjahr durften wir uns heuer also wieder im Blitzschach (3min + 2sec/Zug) messen. Auch heuer konnten wir aufgrund unserer noch immer dünnen Personaldecke keine „reine“ Pernegger Mannschaft aufstellen; wie im Vorjahr organisierten wir uns daher Verstärkung vom Schachklub Trofaiach: Johannes, Paul und ich wurden von Hagen Schmied am dritten Brett unterstützt.

    Am Turnier nahmen 15 Mannschaften teil, deren Stärke durchaus variierte: Die Elo-Schnitte lagen zwischen 2112 und 1519. Da letzterer Schnitt unserer war, gingen wir als Letztgesetzter ins Turnier; das primäre Ziel lautete daher, gutes Schach zu spielen und nicht Letzter zu werden. Nach Grußworten von ASKÖ-Steiermark-Präsident Mag. Gerhard Widmann, dem Präsidenten des Steirischen Schachverbands, Dr. Gerd Mitter, und Turnierdirektor FM Fred Wegerer begann der Kampf auf den 64 Feldern unter der bewährten Leitung von IA Christian Huber.

    Wir hatten dabei in der ersten Runde spielfrei und konnten so einige Partien unserer künftigen Kontrahenten studieren. (Außerdem durften wir uns über zwei Mannschaftspunkte und 2½ Brettpunkte freuen.)

    Dieses Studium hätte sich in Runde zwei beinahe schon bezahlt gemacht; gegen die Schachgesellschaft 1, die uns Elo-mäßig auf allen Brettern überlegen war, unterlagen wir nur knapp mit 1½:2½.

    Deutlicher fiel die Niederlage in der dritten Runde gegen die Schachgesellschaft 3 aus: Obwohl die Elo-Vorzeichen durchaus ein anderes Ergebnis zugelassen hätten, konnten wir nur einen Punkt erkämpfen: 1:3.

    Die vierte Runde brachte uns mit der Spg. Leibnitz-Tillmitsch-SAK 2 auf die Straße des Erfolgs: Mit zwei ungefährdeten Remis auf den ersten beiden und zwei Siegen auf den letzten beiden Brettern durften wir uns über ein 3:1 freuen.

    Bereits in Runde fünf musste wir die Straße des Erfolgs jedoch wieder verlassen: Gleisdorf 3, uns Elo-mäßig auf allen Brettern überlegen, fügte uns eine ebenso überlegene 0:4-Niederlage zu.

    Runde sechs, die letzte vor dem Mittagessen, stimmte uns wieder versöhnlicher: Gegen die Schachgesellschaft 2 erreichten wir mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ein Remis und durften uns die Mannschaftspunkte teilen.

    Gestärkt mit der traditionellen Gulaschsuppe durften wir uns in Runde sieben mit den Grazer Schachfreunden messen: Dieses Kräftemessen ging allerdings zugunsten der Favoriten aus; wir konnten nur einen Brettpunkt mitnehmen: 1:3.

    In der achten Runde gelang es uns, dieses Resultat umzudrehen: Gegen die Spg. Leibnitz-Tillmitsch-SAK 1 musste nur ich eine Niederlage hinnehmen, was uns einen 3:1-Sieg und zwei wichtige Mannschaftspunkte bescherte.

    Dieser Sieg verschaffte uns in Runde neun die Ehre, uns von den Erstgesetzten Austria Graz (Elo-Durchschnitt 2112) „überfahren“ zu lassen: Drei FIDE-Meister und ein Spieler mit knapp 2000 Elo-Punkten machten mit uns kurzen Prozess: 0:4.

    Konsequenterweise loste uns das Schweizer System daraufhin in Runde zehn Trofaiach zu: Die Mannschaft, die ebenfalls einen Elo-Schnitt von 2112 vorzuweisen hatte, tat es ihren unmittelbaren Vorgängern gleich und bescherte uns einen weiteren „Nuller“: 0:4.

    Für die elfte und letzte Runde hielt die Auslosung noch ein Schmankerl für uns bereit: Der SC Extraherb, der mit einem Elo-Schnitt von 1945 als Sechster ins Turnier gestartet war, musste in dieser Runde allerdings unliebsame Bekanntschaft mit dem „Pernegger Zauber“ machen. Nachdem Johannes und Hagen ihre Partien gegen knapp 300 und über 600 (!) Elo-Punkte starke Kontrahenten bereits gewonnen hatten, konnte ich in einer hochspannenden Partie gegen einen ebenfalls deutlich stärkeren Gegner trotz galoppierender Zeitnot den finalen Punkt für Pernegg erzielen: 3:1!

    Somit stehen am Ende 9 Mannschaftspunkte, 17 Brettpunkte und der zufriedenstellende 12. Platz. Aufgrund der starken Konkurrenz in der Kategorie U1780 konnten wir dieses Jahr zwar leider keinen Kategoriepreis mit nach Hause nehmen, wir dürfen uns aber über spannende Begegnungen und einige tolle Partien freuen. Gewinnen konnte das Turnier Trofaiach vor Austria Graz und Gleisdorf 1. Eine kleine Vorschau: Nächstes Jahr wird wieder Schnellschach gespielt – mit dem SC Pernegg wird zu rechnen sein!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse ASKÖ-Landesturnier 2023 für Blitzschach für 4er-Mannschaften.

  • 5. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24

    Als Tabellenführer in der 2. Klasse Mur-/Mürztal gingen wir voll motiviert, aber auch mit einer gewissen Anspannung in die fünfte Runde: Ziel war ganz klar die Verteidigung der Spitze. Die Begegnung fand dabei zum ersten Mal in unserer neuen Heimstätte am Sportplatz Pernegg statt; dort durften wir den SK ALPINE Trofaiach 5 empfangen. Für den SC Pernegg kamen dabei Norbert, Daniel, Paul und ich zum Einsatz.

    Norbert trat am ersten Brett gegen einen nach Elo-Punkten schwächeren Gegner an. In einer lange ausgeglichenen Partie konnte sich Norbert einen leichten Vorteil erarbeiten und lehnte daraufhin – mit klugem Blick auf die Stellungen auf den letzten beiden Brettern – ein Remisangebot seines Kontrahenten ab. Das entpuppte sich als goldrichtige Entscheidung und Norbert konnte schließlich einen vollen Punkt für den SC Pernegg reklamieren.

    Am zweiten Brett fertigte Daniel seinen Gegner rasend schnell ab: In einem angenommenen Damengambit spielte er seinen Kontrahenten in weniger als einer Stunde aufgabereif und konnte damit schon sehr früh einen wichtigen Punkt erzielen.

    Wesentlich schwerer tat sich da schon Paul am dritten Brett: Gegen einen nominell ebenfalls etwas schwächeren Gegner erreichte er in einer langen Partie eine schlechtere Stellung und schließlich ein – eigentlich – verlorenes Endspiel. Dank des bereits in den letzten Runden zu bestaunenden Pernegger Kampfgeistes gab er jedoch nicht auf und konnte sich schließlich in ein Remis retten – damit stand ein weiterer Sieg für den SC Pernegg unabhängig vom Ausgang der letzten Partie fest.

    Und das war auch gut so: Nach einem schweren Eröffnungsunfall hatte ich die ganze Partie über mit einer wesentlich schlechteren Stellung und ab dem 30. Zug auch mit nicht unbeträchtlicher Zeitnot zu kämpfen. Da mein Gegner aber den entscheidenden „Finisher“ auch nicht sofort fand, wehrte ich mich knapp vier Stunden lang tapfer: Am Ende übersah ich jedoch eine Drohung und musste aufgeben.

    Das Endergebnis ist aber wiederum sehr erfreulich: Mit 2,5:1,5 verteidigen wir die Tabellenführung und liegen weiterhin als einzige Mannschaft ungeschlagen an der Spitze. Vor der Winterpause gilt es noch eine Begegnung zu bestreiten: In einem weiteren Heimspiel empfangen wir am ersten Advent-Wochenende Fohnsdorf 2. Wir freuen uns bereits auf weitere spannende Partien!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 5. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24.

  • 4. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24

    Nachdem wir uns in der dritten Runde gegen den SK ALPINE Trofaiach 4 die Tabellenführung erkämpfen konnten, gingen wir voll motiviert in die nächste Auswärtsbegegnung: Hinter dem leicht verschneiten Präbichl wartete der Tabellendritte SV Eisenerz auf uns. Den SC Pernegg vertraten dabei Norbert, Johannes, Sebastian und ich.

    Am ersten Brett trat Norbert gegen einen nach Elo-Punkten vergleichbaren Gegner an. Es entwickelte sich eine komplexe Stellung, in der kein klarer Vorteil für den einen oder anderen Spieler auszumachen war; konsequenterweise nahme Norbert mit den schwarzen Steinen das Remis-Angebot seines Kontrahenten an und sicherte uns somit den ersten halben Punkt.

    Johannes spielte auf Brett zwei die längste Partie des Tages: Aus einer bekannten Eröffnungsvariante entwickelte sich eine schwierige Stellung, in der beide Seiten viel Zeit verbrauchten. Mit ca 15 Minuten auf der Uhr fand Johannes in einer Abwicklung die besseren Züge und konnte sich sowohl drei Bauern seines Gegners schnappen als auch seine Stellung zur Gewinnstellung ausbauen. Mit weniger als einer Minute verbleibender Zeit gab sein Kontrahent schließlich auf und wir durften einen weiteren (entscheidenden) Punkt für uns verbuchen.

    Motiviert startete am dritten Brett ich in die Partie; in einer Slawisch-Variante entschied ich mich bereits im siebten Zug für einen eher ungewöhnlichen Springerzug, der sich kurz darauf als eher fragwürdig herausstellte. In weiterer Folge fand ich allerdings einige schöne Züge und mein Gegner konnte den Vorteil nicht nutzen, woraufhin sich eine relativ ausgeglichene Partie entwickelte, in der ich mir einen leichten positionellen Vorteil erarbeiten konnte. Als mein Gegner schließlich den Damentausch anbot, nahm ich das in aufkeimender Zeitnot gerne an; die weitere Abwicklung stellte sich als durchaus vorteilhaft für mich heraus. Mit zwölf Minuten auf der Uhr nahm ich schließlich – mit Blick auf die zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Mannschaftsergebnisse – das Remisangebot meines Gegners an und konnte somit zumindest einen Matchpunkt für uns fixieren.

    Dafür, dass der Sieg von Johannes uns auch den Sieg in der Runde brachte, hatte Sebastian auf Brett vier bereits Vorarbeit geleistet: In einer relativ schnell gespielten, über 50 Züge langen Partie, in der einmal die eine, einmal die andere Seite einen Vorteil hatte, konnte unser Jugendspieler in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln, das er sehr sauber spielte. Als alle Zeichen bereits auf Remis standen, griff sein Gegner (un-)glücklicherweise (eine Frage der Perspektive) daneben und ermöglichte es Sebastian, ihn mattzusetzen. Ein voller Punkt für Pernegg!

    Das Endergebnis lautet daher 3:1 für den SC Pernegg, was uns erneut zwei Matchpunkte einbringt und es uns ermöglicht, mit vier Siegen aus vier Runden an der Tabellenspitze zu bleiben. Gratulation an meine Kollegen, so kann es weitergehen! Und zwar in zwei Wochen, wenn wir zuhause den SK Alpine Trofaiach 5 empfangen – wir freuen uns bereits wieder auf spannende Partien.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 4. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24.

  • 2. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24

    Nach dem – doch überraschenden, aber umso erfreulicheren – Sieg zum Auftakt gingen wir voll motiviert in die 2. Runde der Meisterschaft. Mit dem SV Cafe Bellini Leoben stand dieses Mal ein „Newcomer“ als Gegner auf dem Plan, der aber aufgrund personeller Schwierigkeiten ein Brett freilassen musste. Sebastian konnte daher zuhause bleiben, während Norbert, Lukas und ich uns bereits mit einem „Gratis-Punkt“ im Gepäck auf den Weg nach Leoben machten.

    Am ersten Brett trat Norbert in der längsten Partie des Tages gegen einen stark spielenden, aber noch Elo-Einstufungs-losen Kontrahenten an. Im Mittelspiel konnte Norbert eine Qualität gewinnen und spielte diesen Vorteil von dort an trocken und sauber nach Hause; nach knapp drei Stunden gab sein Gegner nach einer schönen Taktik, die ihn die Dame kostete, auf.

    Die kürzeste Partie des Tages spielte hingegen ich am zweiten Brett: Mein Gegner stellte nach einer unspektakulären, schnellen Eröffnung einen Springer ein, was ihn ziemlich aus dem Konzept brachte: Kurz darauf übersah er einen Abzugsangriff auf die Dame, der ihn ohne Kompensation jener wichtigen Figur beraubte. Entsprechend dieser Vorzeichen ging die Partie daraufhin schnell zu Ende.

    Bei seinem ersten Turniereinsatz für den SC Pernegg konnte auch Lukas am dritten Brett bereits seinen ersten Sieg feiern: Obwohl es zwischendurch alles andere als rosig aussah, konnte er die Partie für sich entscheiden, nachdem sein Gegner einen großen Vorteil wieder aus der Hand gab.

    Am Ende steht daher ein glatter 4:0-Sieg für den SC Pernegg, womit wir uns an die zweite Stelle der Tabelle vorarbeiten konnten. In der nächsten Runde wartet mit dem SK Alpine Trofaiach 4 der Drittplatzierte auf uns; dieses direkte Duell verspricht besondere Spannung und ist natürlich auch für den weiteren Verlauf der Meisterschaft höchst relevant.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 2. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24.

  • Blitzturnier im Flann O’Brien Abschlussturnier 2023

    Als würdiges Ende für die Sommerblitz-Serie 2023 im Flann O’Brien gab es am 11. September ein Abschlussturnier, bei dem Paul die Pernegger Fahne hochhielt. 40 Teilnehmer kämpften dabei in neun Runden um den Sieg; mit einem Elo-Durchschnitt von 1707 war das Feld etwas schwächer aufgestellt als bei den „gewerteten“ Turnieren.

    Leider lief es für Paul nicht optimal: In den ersten vier Runden fand er nicht wirklich ins Spiel und konnte erst in Runde fünf anschreiben; zwei weitere Siege führten schlussendlich zu 3 Punkten aus 11 Runden und einer Elo-Performance von 1380.

    Die Sommerblitz-Serie gewann – wie auch das Abschlussturnier – mit deutlichem Abstand IM Yevgeniy Roshka, der bei sieben Turnierteilnahmen nur 5,5 Punkte abgeben musste. Auf dem zweiten Platz landete unser ehemaliger Trainer Peter, der 64,5 Punkte erzielen konnte (10 Turnierteilnahmen). Rang drei teilten sich Simon Grünwald und Philipp Raeke, die beide je 55,5 Punkte bei acht Turnierteilnahmen erreichten.

    Auch wenn wir Pernegger in diesem Sommer „Spätzünder“ waren, hat die Sommerblitz-Serie doch nachhaltigen Eindruck hinterlassen: Beim zwanglosen abendlichen Schachspielen konnten wir nicht nur ein paar Elo-Punkte, sondern vor allem auch viel Blitzerfahrung gewinnen – und hatten dabei auch noch Spaß. Fortsetzung erbeten!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen des Abschlussturniers: Ergebnisse Blitzturnier im Flann O’Brien Abschlussturnier 2023.

    Und hier zu den Ergebnissen der Sommerblitz-Serie: Endstand Jahreswertung 2023.

  • Blitzturnier im Flann O’Brien #10

    Am 21.8. fand im Flann O‘Brien in Graz das letzte von zehn Internationalen Open Air Blitzschachturnieren statt. Mit 46 Teilnehmern war das Feld zwar etwas kleiner als eine Woche zuvor, mit einem Elo-Schnitt von 1774 aber sogar noch hochklassiger. In elf Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 3 min + 2 sec pro Zug versuchten Johannes und ich, an die durchwegs guten Ergebnisse von Turnier #9 anzuknüpfen; mit dabei waren auch wieder Lukas, Johannes Neffe, und – diesmal neu als Motivator und Kopfschüttler – Laurenz.

    In Runde 1 trafen wir beide auf stärkere Gegner; die Ergebnisse fielen dementsprechend aus: Johannes war gegen unseren ehemaligen Trainer Peter wieder einmal ohne konkrete Chance und ich hatte dem Spiel meines um über 500 Elo-Punkte stärkeren Gegners ebenfalls nichts entgegenzusetzen.

    Besser lief es in Runde 2, zumindest für Johannes, der gegen einen schwächeren Jugendspieler gewinnen konnte. Ich hingegen musste mich einem erheblich stärkeren Jugendspieler geschlagen geben.

    Runde 3 brachte für Johannes wieder einen etwas stärkeren Gegner; leider konnte er die Partie mit den schwarzen Steinen nicht gewinnen. Ich trat gegen einen noch nicht gerateten Spieler an und konnte mir eine Gewinnstellung erspielen, machte in dieser aber dummerweise einen ungültigen Zug, was den Partieverlust zur logischen Folge hatte.

    Während Johannes in Runde 4 meinen Gegner aus Runde 3 mühelos besiegte, verlor ich noch eine Partie und langsam auch die Geduld.

    Glücklicherweise brachte Runde 5 nicht nur Johannes einen Sieg gegen einen wesentlich stärkeren Gegner, sondern auch mir den hartersehnten ersten Punkt: In einer spannenden Partie besiegte ich schlussendlich Johannes Neffen.

    Leider konnten wir daraus keinen Trend machen: In Runde 6 verloren wir beide unsere Partien; Johannes gegen einen weiteren starken Gegner, ich gegen einen nach Elo-Punkten schwächeren Kontrahenten.

    In Runde 7 lief es im Wesentlichen sehr ähnlich: Wir verloren beide unsere Partien, nur hatte dieses Mal Johannes einen nach Elo-Punkten schwächeren Kontrahenten und ich eine etwas stärkere Gegnerin.

    Johannes musste sich in Runde 8 erneut einem stärkeren Gegenüber stellen und konnte die Partie leider nicht für sich entscheiden. Ich hingegen konnte mit Schwarz am letzten Brett einen hart verdienten zweiten Punkt einfahren, was meine Laune erheblich verbesserte.

    Runde 9 brachte für Johannes einen schwächeren Gegner gegen den er einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Ich sah mich in dieser Runde dem Lieblingsgegner all jener, welche die Tabelle von unten anführen, gegenüber: Mr. Spielfrei bescherte auch mir einen vollen Punkt.

    In Runde 10 konnte Johannes mich erneut „rächen“ und gewann gegen meinen Gegner aus Runde 4. Ich spielte ebenfalls eine gute Partie und konnte meinen Kontrahenten unter Druck setzen. Leider stellte ich dann jedoch einen Bauern ein, woraufhin der Druck die Richtung wechselte und schließlich so groß wurde, dass ich aufgeben musste.

    Runde 11, die letzte Runde, brachte für Johannes noch einmal eine stärkere Gegnerin, die er leider nicht gewinnen konnte. Meine letzte Runde hingegen lief vorzüglich, gegen einen etwas stärkeren Gegner konnte ich – gegen Ende mit gerade noch ein paar Sekunden auf der Uhr – einen letzten Punkt einfahren und so meine Platzierung verbessern.

    Johannes beendete das Turnier wie bereits in der Vorwoche mit 5 Punkten aus 11 Runden, was ihm diesmal aber leider ein kleines Elo-Minus einbrachte (Elo-Performance 1669). Ich konnte zwar mit 4 Punkten meinen Startrang zu meinem Endrang machen, aufgrund einer verbesserungsbedürftigen Elo-Performance von 1297 muss aber auch ich ein Elo-Minus verkraften.

    Gewinnen konnte das Turnier der als Dritter der Setzliste ins Turnier gestartete Blitzexperte IM Manfred Freitag, der alle 11 Runden gewinnen konnte und eine beeindruckende Elo-Performance von 2874 vorweisen kann. Den zweiten Platz erreichte der Gewinner der Vorwoche, IM Yevgeniy Roshka, der nur gegen den Erstplatzierten verlor und sonst alle Partien für sich entschied. Dritter wurde mit deutlichem Abstand und 7,5 Punkten Prof. Dr. Stefan Spirk.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Blitzturnier im Flann O’Brien #10.

  • Blitzturnier im Flann O’Brien #9

    Am 14.8. fand im Flann O‘Brien in Graz das neunte von zehn Internationalen Open Air Blitzschachturnieren statt. Unter den 55 TeilnehmerInnen waren auch vier Pernegger, nämlich Johannes, Daniel, Paul und ich. Da der Elo-Schnitt mit 1738 sehr hoch war, erwarteten wir uns nicht unbedingt Spitzenergebnisse, aber jedenfalls spannende Partien. Gespielt wurden elf Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 3 min + 2 sec pro Zug.

    In Runde 1 trafen wir alle auf stärkere Gegner; die Ergebnisse fielen dementsprechend aus: Johannes musste sich am ersten Brett der Übermacht des späteren Turniersiegers beugen, Daniel verlor gegen unseren ehemalige Trainer Peter und auch Paul und ich hatten gegen unsere Kontrahenten keine Chance.

    Besser lief es in Runde 2: Johannes gewann gegen einen Arbeitskollegen von Daniel, der seinerseits – wie auch Paul – einen etwas schwächeren Gegner besiegen konnte. Ich musste noch einmal gegen eine stärkere Kontrahentin antreten und konnte dabei ein respektables Remis erkämpfen.

    Runde 3 brachte für die Mehrheit von uns wieder stärkere Gegner: Daniel, Paul und ich verloren gegen im Durchschnitt ca 200 Elo-Punkte stärkere Kontrahenten. Johannes hingegen trat gegen seinen Neffen Lukas an, der sein erstes Turnier bestritt, und konnte dieses Duell für sich entscheiden.

    In Runde 4 konnte Johannes einen Sieg gegen einen stärkeren Gegner einfahren. Daniel und Paul traten gegen schwächere Kontrahenten an, wobei Paul einen vollen Punkt für sich reklamieren konnte und Daniel diesen seinem Gegenüber überlassen musste. Letzteres tat auch ich in meinem Duell gegen einen etwas stärkeren Gegner, in dem ich reflexartig einen beeindruckend schlechten Zug spielte.

    Johannes trat in Runde 5 gegen einen starken Jugendspieler an und beendete dabei seine Siegesserie mit einer Niederlage; Daniel konnte gegen einen schwächeren Gegner einen ungefährdeten Sieg einfahren. Paul schaffte es gegen eine stärkere Jugendspielerin leider nicht, „den Sack zuzumachen“ und verlor seine Partie. Ich konnte hingegen – mit einer ordentlichen Portion Glück – meine Partie gegen einen etwas stärkeren Kontrahenten gewinnen.

    Runde 6 brachte für Johannes einen weiteren starken Gegner, gegen den er leider ebenfalls nicht gewinnen konnte. Daniel verlor ebenfalls gegen einen etwas schwächeren Gegner, während Paul gegen einen schwächeren Jugendspieler gewinnen konnte. Ich konnte meine Partie gegen einen nach Elo-Punkten etwas stärkeren Kontrahenten ebenfalls gewinnen.

    In Runde 7 musste Johannes gegen einen exakt gleich starken Jugendspieler antreten und sich der jugendlichen Frische geschlagen geben. Daniel gewann gegen einen schwächeren Kontrahenten und beendete auf dieser positiven Note seinen Einsatz beim Turnier, um seinen Flug am nächsten Morgen nicht zu verpassen. Paul unterlag indessen einem etwas schwächeren Gegner, während ich gegen einen etwas stärkeren Gegner einen Punkt abgeben musste.

    Johannes sah sich in Runde 8 einem schwächeren Gegner gegenüber und konnte diesen ohne Probleme besiegen; auch Paul konnte gegen einen nach Elo-Punkten unterlegenen Gegner einen vollen Punkt einfahren. Ich hingegen musste leider gegen einen ungefähr gleich starken Jugendspieler nach einem Qualitätsverlust mit diversen negativen Folgen aufgeben.

    Runde 9 brachte für Johannes eine Niederlage gegen einen etwas stärkeren Gegner; auch Paul musste gegen einen stärkeren Kontrahenten die Segel streichen. Ich konnte hingegen gegen mein etwas stärkeres Gegenüber einen dringend benötigten Sieg einfahren.

    Unter den umgekehrten Vorzeichen spielten wir Runde 10: Johannes und Paul gewannen ihre Partien gegen etwas schwächere Gegner, während ich gegen einen stärkeren Gegner verlor.

    Runde 11, die letzte Runde, brachte für Johannes und Paul noch einmal stärkere Gegner: Während Johannes knapp unterlag, konnte Paul seine Partie gewinnen. Mir bescherte die letzte Runde den Lieblingsgegner aller Low-Elo-Spieler, gegen Mr. Spielfrei konnte ich ungefährdet einen vollen Punkt einfahren.

    Schlussendlich beendete Johannes das Turnier mit 5 Punkten aus 11 Runden auf Rang 31, seine Elo-Performance von 1730 brachte ihm ein Plus von 7 Elo-Punkten ein. Paul erreichte 6 Punkte, landete auf dem sehr guten 27. Platz und kann sich über ein Elo-Plus von knapp 20 Punkten freuen (Performance 1746). Daniel spielte seine sieben Runden etwa im Rahmen der Erwartungen und muss (wegen zu frühem Abgang? ;)) ein leichtes Elo-Minus hinnehmen. Schließlich konnte ich mich vom 51. Startrang deutlich verbessern und landete mit 4,5 Punkten auf Platz 43; aufgrund des Spielfrei-Punkts hält sich der Elo-Zugewinn allerdings in Grenzen (Performance 1437).

    Gewinnen konnte das Turnier der Favorit IM Yevgeniy Roshka, der über 11 Runden nur zwei Remis abgab und ungefährdet auf Rang 1 landete. Den zweiten Platz erreichte mit 9 Punkten IM Mario Schachinger, nur durch die Feinwertung getrennt von unserem ehemaligen Trainer Peter, der über das gesamte Turnier ungeschlagen blieb und ein beeindruckendes Elo-Plus von 35,4 Punkten einfahren konnte. Erwähnenswert ist schließlich auch die Leistung von Johannes Neffen Lukas, der bei seinem ersten Turnier beeindruckende 4 Punkte erringen konnte und eine Elo-Performance von 1451 (!) vorweisen kann. Herzliche Gratulation an alle für die starken Leistungen!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Blitzturnier im Flann O’Brien #9