Schlagwort: Johannes

  • Weihnachtsfeier 2023

    Erfreulicherweise fanden auch heuer nahezu alle Mitglieder des Vereins Zeit, um an der Weihnachtsfeier der Sektion Schach des SC Pernegg teilzunehmen. Der neue „Austragungsmodus“ mit gemeinsamem Essen am Sportplatz fand großen Anklang, ebenso das traditionelle Blitzturnier, das heuer erstmals als Handicap-Turnier ausgetragen wurde. Als spielstarke Gäste durften wir dabei Philipp Raeke vom Schachklub Trofaiach und Rene Schreibmaier begrüßen.

    Das erneut von Laurenz als Schiedsrichter betreute Turnier wurde in neun Runden gespielt, wobei ausgehend von einer Grundzeit von 5+0 min der stärkere Spieler pro 100 Elo Differenz eine Minute abgezogen bekam. Das führte zu durchaus spannenden Resultaten: Manch ein Spieler konnte sich besser auf diesen Modus einstellen als manch ein anderer und den Zeitvorteil gegenüber den stärkeren Kontrahenten geschickt für sich nutzen. Gewinnen konnte das Turnier wie im Vorjahr Philipp Raeke, der in beeindruckender Manier nur ein einziges Remis abgab. Zweiter wurde Norbert, der sieben Punkte erreichte und sich damit auch über den Titel „Pernegger Weihnachtsblitzmeister“ freuen darf. Am dritten Platz landete – nur getrennt durch die Feinwertung – Johannes. Einen erfreulichen Einstand feierte auch unser jüngstes Mitglied Lucian: Bei seinem ersten Turnier konnte er bereits einen Sieg für sich reklamieren. Herzliche Gratulation an alle!

    Der Schachclub Pernegg wünscht ein frohes Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2024 – wir freuen uns schon wieder auf viele spannende Schachpartien!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Weihnachtsturnier SC Pernegg.

  • ASKÖ-Landesturnier 2023 für Blitzschach für 4er-Mannschaften

    Am 16.12. fand in Hofstätten an der Raab das traditionelle ASKÖ-Landesturnier für 4er-Mannschaften statt (siehe die Berichte aus 2016, 2017, 2018, 2019 und 2022). Dabei wird jährlich abwechselnd Schnell- und Blitzschach gespielt: Nach unserem Sieg in der Kategorie C im Vorjahr durften wir uns heuer also wieder im Blitzschach (3min + 2sec/Zug) messen. Auch heuer konnten wir aufgrund unserer noch immer dünnen Personaldecke keine „reine“ Pernegger Mannschaft aufstellen; wie im Vorjahr organisierten wir uns daher Verstärkung vom Schachklub Trofaiach: Johannes, Paul und ich wurden von Hagen Schmied am dritten Brett unterstützt.

    Am Turnier nahmen 15 Mannschaften teil, deren Stärke durchaus variierte: Die Elo-Schnitte lagen zwischen 2112 und 1519. Da letzterer Schnitt unserer war, gingen wir als Letztgesetzter ins Turnier; das primäre Ziel lautete daher, gutes Schach zu spielen und nicht Letzter zu werden. Nach Grußworten von ASKÖ-Steiermark-Präsident Mag. Gerhard Widmann, dem Präsidenten des Steirischen Schachverbands, Dr. Gerd Mitter, und Turnierdirektor FM Fred Wegerer begann der Kampf auf den 64 Feldern unter der bewährten Leitung von IA Christian Huber.

    Wir hatten dabei in der ersten Runde spielfrei und konnten so einige Partien unserer künftigen Kontrahenten studieren. (Außerdem durften wir uns über zwei Mannschaftspunkte und 2½ Brettpunkte freuen.)

    Dieses Studium hätte sich in Runde zwei beinahe schon bezahlt gemacht; gegen die Schachgesellschaft 1, die uns Elo-mäßig auf allen Brettern überlegen war, unterlagen wir nur knapp mit 1½:2½.

    Deutlicher fiel die Niederlage in der dritten Runde gegen die Schachgesellschaft 3 aus: Obwohl die Elo-Vorzeichen durchaus ein anderes Ergebnis zugelassen hätten, konnten wir nur einen Punkt erkämpfen: 1:3.

    Die vierte Runde brachte uns mit der Spg. Leibnitz-Tillmitsch-SAK 2 auf die Straße des Erfolgs: Mit zwei ungefährdeten Remis auf den ersten beiden und zwei Siegen auf den letzten beiden Brettern durften wir uns über ein 3:1 freuen.

    Bereits in Runde fünf musste wir die Straße des Erfolgs jedoch wieder verlassen: Gleisdorf 3, uns Elo-mäßig auf allen Brettern überlegen, fügte uns eine ebenso überlegene 0:4-Niederlage zu.

    Runde sechs, die letzte vor dem Mittagessen, stimmte uns wieder versöhnlicher: Gegen die Schachgesellschaft 2 erreichten wir mit zwei Siegen und zwei Niederlagen ein Remis und durften uns die Mannschaftspunkte teilen.

    Gestärkt mit der traditionellen Gulaschsuppe durften wir uns in Runde sieben mit den Grazer Schachfreunden messen: Dieses Kräftemessen ging allerdings zugunsten der Favoriten aus; wir konnten nur einen Brettpunkt mitnehmen: 1:3.

    In der achten Runde gelang es uns, dieses Resultat umzudrehen: Gegen die Spg. Leibnitz-Tillmitsch-SAK 1 musste nur ich eine Niederlage hinnehmen, was uns einen 3:1-Sieg und zwei wichtige Mannschaftspunkte bescherte.

    Dieser Sieg verschaffte uns in Runde neun die Ehre, uns von den Erstgesetzten Austria Graz (Elo-Durchschnitt 2112) „überfahren“ zu lassen: Drei FIDE-Meister und ein Spieler mit knapp 2000 Elo-Punkten machten mit uns kurzen Prozess: 0:4.

    Konsequenterweise loste uns das Schweizer System daraufhin in Runde zehn Trofaiach zu: Die Mannschaft, die ebenfalls einen Elo-Schnitt von 2112 vorzuweisen hatte, tat es ihren unmittelbaren Vorgängern gleich und bescherte uns einen weiteren „Nuller“: 0:4.

    Für die elfte und letzte Runde hielt die Auslosung noch ein Schmankerl für uns bereit: Der SC Extraherb, der mit einem Elo-Schnitt von 1945 als Sechster ins Turnier gestartet war, musste in dieser Runde allerdings unliebsame Bekanntschaft mit dem „Pernegger Zauber“ machen. Nachdem Johannes und Hagen ihre Partien gegen knapp 300 und über 600 (!) Elo-Punkte starke Kontrahenten bereits gewonnen hatten, konnte ich in einer hochspannenden Partie gegen einen ebenfalls deutlich stärkeren Gegner trotz galoppierender Zeitnot den finalen Punkt für Pernegg erzielen: 3:1!

    Somit stehen am Ende 9 Mannschaftspunkte, 17 Brettpunkte und der zufriedenstellende 12. Platz. Aufgrund der starken Konkurrenz in der Kategorie U1780 konnten wir dieses Jahr zwar leider keinen Kategoriepreis mit nach Hause nehmen, wir dürfen uns aber über spannende Begegnungen und einige tolle Partien freuen. Gewinnen konnte das Turnier Trofaiach vor Austria Graz und Gleisdorf 1. Eine kleine Vorschau: Nächstes Jahr wird wieder Schnellschach gespielt – mit dem SC Pernegg wird zu rechnen sein!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse ASKÖ-Landesturnier 2023 für Blitzschach für 4er-Mannschaften.

  • 4. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24

    Nachdem wir uns in der dritten Runde gegen den SK ALPINE Trofaiach 4 die Tabellenführung erkämpfen konnten, gingen wir voll motiviert in die nächste Auswärtsbegegnung: Hinter dem leicht verschneiten Präbichl wartete der Tabellendritte SV Eisenerz auf uns. Den SC Pernegg vertraten dabei Norbert, Johannes, Sebastian und ich.

    Am ersten Brett trat Norbert gegen einen nach Elo-Punkten vergleichbaren Gegner an. Es entwickelte sich eine komplexe Stellung, in der kein klarer Vorteil für den einen oder anderen Spieler auszumachen war; konsequenterweise nahme Norbert mit den schwarzen Steinen das Remis-Angebot seines Kontrahenten an und sicherte uns somit den ersten halben Punkt.

    Johannes spielte auf Brett zwei die längste Partie des Tages: Aus einer bekannten Eröffnungsvariante entwickelte sich eine schwierige Stellung, in der beide Seiten viel Zeit verbrauchten. Mit ca 15 Minuten auf der Uhr fand Johannes in einer Abwicklung die besseren Züge und konnte sich sowohl drei Bauern seines Gegners schnappen als auch seine Stellung zur Gewinnstellung ausbauen. Mit weniger als einer Minute verbleibender Zeit gab sein Kontrahent schließlich auf und wir durften einen weiteren (entscheidenden) Punkt für uns verbuchen.

    Motiviert startete am dritten Brett ich in die Partie; in einer Slawisch-Variante entschied ich mich bereits im siebten Zug für einen eher ungewöhnlichen Springerzug, der sich kurz darauf als eher fragwürdig herausstellte. In weiterer Folge fand ich allerdings einige schöne Züge und mein Gegner konnte den Vorteil nicht nutzen, woraufhin sich eine relativ ausgeglichene Partie entwickelte, in der ich mir einen leichten positionellen Vorteil erarbeiten konnte. Als mein Gegner schließlich den Damentausch anbot, nahm ich das in aufkeimender Zeitnot gerne an; die weitere Abwicklung stellte sich als durchaus vorteilhaft für mich heraus. Mit zwölf Minuten auf der Uhr nahm ich schließlich – mit Blick auf die zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Mannschaftsergebnisse – das Remisangebot meines Gegners an und konnte somit zumindest einen Matchpunkt für uns fixieren.

    Dafür, dass der Sieg von Johannes uns auch den Sieg in der Runde brachte, hatte Sebastian auf Brett vier bereits Vorarbeit geleistet: In einer relativ schnell gespielten, über 50 Züge langen Partie, in der einmal die eine, einmal die andere Seite einen Vorteil hatte, konnte unser Jugendspieler in ein ausgeglichenes Endspiel abwickeln, das er sehr sauber spielte. Als alle Zeichen bereits auf Remis standen, griff sein Gegner (un-)glücklicherweise (eine Frage der Perspektive) daneben und ermöglichte es Sebastian, ihn mattzusetzen. Ein voller Punkt für Pernegg!

    Das Endergebnis lautet daher 3:1 für den SC Pernegg, was uns erneut zwei Matchpunkte einbringt und es uns ermöglicht, mit vier Siegen aus vier Runden an der Tabellenspitze zu bleiben. Gratulation an meine Kollegen, so kann es weitergehen! Und zwar in zwei Wochen, wenn wir zuhause den SK Alpine Trofaiach 5 empfangen – wir freuen uns bereits wieder auf spannende Partien.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 4. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24.

  • 3. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24

    Als „Liga-Neuling“ mit einem gewissen Respekt in die Meisterschaft gestartet, konnten wir in den ersten beiden Runden mit hervorragenden Ergebnissen aufwarten und gingen mit zwei Siegen ungeschlagen in die dritte Runde. Dort wartete ein Heimspiel gegen den SK ALPINE Trofaiach 4 auf uns, der nach den ersten beiden Runden direkt hinter uns am dritten Tabellenplatz lag. Dementsprechend bemühten wir uns um eine starke Aufstellung: Ich vertrat unsere Mannschaft auf Brett eins, Daniel, Paul und Sebastian folgten auf den Brettern zwei bis vier und Norbert agierte als Beobachter.

    Sebastian hatte es am letzten Brett mit einem turniererfahrenen Jugendspieler zu tun. Nach einer recht ruhigen Eröffnung entwickelte sich ein scharfes Mittelspiel, in dem ein Ungleichgewicht entstand – Läuferpaar gegen zwei Springer, zwei Türme gegen die Dame. Objektiv hätte Sebastian wahrscheinlich noch Chancen gehabt, aber mit weniger Zeit in dieser komplexen Stellung musste er nach einem Fehler die Segel streichen – 0-1.

    Auch bei Paul am dritten Brett ging es ordentlich zur Sache. Nach einem scharfen Mittelspiel bot Paul (mit Qualitätsplus, aber zwei Bauern weniger) in einer ausgeglichenen Position dreifache Stellungswiederholung an, was sein Gegner akzeptierte – 0,5-0,5.

    Daniel am zweiten Brett überspielte seinen Gegner förmlich aus der Eröffnung heraus. Dies kostete dem Weißspielenden viel Zeit, sodass bereits nach nicht einmal 20 gespielten Zügen von massiver Zeitnot zu reden war. Daniel hielt die Partie taktisch kompliziert, sein Gegner machte einen entscheidenden Fehler und der Punkt war für uns gesichert – 1-0.

    Ich hatte es auf Brett eins mit einem in etwa ebenbürtigen Gegner zu tun. Nach ausgeglichener Eröffnung übernahm mein Gegner immer mehr die Kontrolle, auch Zeitnot plagte mich. Kurz vor der Zeitkontrolle ging es ordentlich hin und her, ehe mein Gegner in einem ausgeglichenen Endspiel einen Fehler beging und ich die Partie damit doch noch gewinnen konnte – 1-0.

    Am Ende konnten wir uns mit 2,5-1,5 durchsetzen. Damit stehen wir mit sechs Punkten alleine an der Tabellenspitze der 2. Klasse! In der nächsten Runde treffen wir auswärts auf den SV Eisenerz und haben die Chance, unsere Führung zu verteidigen; man darf gespannt sein!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 3. Runde 2. Klasse Mur-/Mürztal 23/24.

  • Blitzturnier im Flann O’Brien #10

    Am 21.8. fand im Flann O‘Brien in Graz das letzte von zehn Internationalen Open Air Blitzschachturnieren statt. Mit 46 Teilnehmern war das Feld zwar etwas kleiner als eine Woche zuvor, mit einem Elo-Schnitt von 1774 aber sogar noch hochklassiger. In elf Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 3 min + 2 sec pro Zug versuchten Johannes und ich, an die durchwegs guten Ergebnisse von Turnier #9 anzuknüpfen; mit dabei waren auch wieder Lukas, Johannes Neffe, und – diesmal neu als Motivator und Kopfschüttler – Laurenz.

    In Runde 1 trafen wir beide auf stärkere Gegner; die Ergebnisse fielen dementsprechend aus: Johannes war gegen unseren ehemaligen Trainer Peter wieder einmal ohne konkrete Chance und ich hatte dem Spiel meines um über 500 Elo-Punkte stärkeren Gegners ebenfalls nichts entgegenzusetzen.

    Besser lief es in Runde 2, zumindest für Johannes, der gegen einen schwächeren Jugendspieler gewinnen konnte. Ich hingegen musste mich einem erheblich stärkeren Jugendspieler geschlagen geben.

    Runde 3 brachte für Johannes wieder einen etwas stärkeren Gegner; leider konnte er die Partie mit den schwarzen Steinen nicht gewinnen. Ich trat gegen einen noch nicht gerateten Spieler an und konnte mir eine Gewinnstellung erspielen, machte in dieser aber dummerweise einen ungültigen Zug, was den Partieverlust zur logischen Folge hatte.

    Während Johannes in Runde 4 meinen Gegner aus Runde 3 mühelos besiegte, verlor ich noch eine Partie und langsam auch die Geduld.

    Glücklicherweise brachte Runde 5 nicht nur Johannes einen Sieg gegen einen wesentlich stärkeren Gegner, sondern auch mir den hartersehnten ersten Punkt: In einer spannenden Partie besiegte ich schlussendlich Johannes Neffen.

    Leider konnten wir daraus keinen Trend machen: In Runde 6 verloren wir beide unsere Partien; Johannes gegen einen weiteren starken Gegner, ich gegen einen nach Elo-Punkten schwächeren Kontrahenten.

    In Runde 7 lief es im Wesentlichen sehr ähnlich: Wir verloren beide unsere Partien, nur hatte dieses Mal Johannes einen nach Elo-Punkten schwächeren Kontrahenten und ich eine etwas stärkere Gegnerin.

    Johannes musste sich in Runde 8 erneut einem stärkeren Gegenüber stellen und konnte die Partie leider nicht für sich entscheiden. Ich hingegen konnte mit Schwarz am letzten Brett einen hart verdienten zweiten Punkt einfahren, was meine Laune erheblich verbesserte.

    Runde 9 brachte für Johannes einen schwächeren Gegner gegen den er einen ungefährdeten Sieg einfahren konnte. Ich sah mich in dieser Runde dem Lieblingsgegner all jener, welche die Tabelle von unten anführen, gegenüber: Mr. Spielfrei bescherte auch mir einen vollen Punkt.

    In Runde 10 konnte Johannes mich erneut „rächen“ und gewann gegen meinen Gegner aus Runde 4. Ich spielte ebenfalls eine gute Partie und konnte meinen Kontrahenten unter Druck setzen. Leider stellte ich dann jedoch einen Bauern ein, woraufhin der Druck die Richtung wechselte und schließlich so groß wurde, dass ich aufgeben musste.

    Runde 11, die letzte Runde, brachte für Johannes noch einmal eine stärkere Gegnerin, die er leider nicht gewinnen konnte. Meine letzte Runde hingegen lief vorzüglich, gegen einen etwas stärkeren Gegner konnte ich – gegen Ende mit gerade noch ein paar Sekunden auf der Uhr – einen letzten Punkt einfahren und so meine Platzierung verbessern.

    Johannes beendete das Turnier wie bereits in der Vorwoche mit 5 Punkten aus 11 Runden, was ihm diesmal aber leider ein kleines Elo-Minus einbrachte (Elo-Performance 1669). Ich konnte zwar mit 4 Punkten meinen Startrang zu meinem Endrang machen, aufgrund einer verbesserungsbedürftigen Elo-Performance von 1297 muss aber auch ich ein Elo-Minus verkraften.

    Gewinnen konnte das Turnier der als Dritter der Setzliste ins Turnier gestartete Blitzexperte IM Manfred Freitag, der alle 11 Runden gewinnen konnte und eine beeindruckende Elo-Performance von 2874 vorweisen kann. Den zweiten Platz erreichte der Gewinner der Vorwoche, IM Yevgeniy Roshka, der nur gegen den Erstplatzierten verlor und sonst alle Partien für sich entschied. Dritter wurde mit deutlichem Abstand und 7,5 Punkten Prof. Dr. Stefan Spirk.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Blitzturnier im Flann O’Brien #10.

  • Blitzturnier im Flann O’Brien #9

    Am 14.8. fand im Flann O‘Brien in Graz das neunte von zehn Internationalen Open Air Blitzschachturnieren statt. Unter den 55 TeilnehmerInnen waren auch vier Pernegger, nämlich Johannes, Daniel, Paul und ich. Da der Elo-Schnitt mit 1738 sehr hoch war, erwarteten wir uns nicht unbedingt Spitzenergebnisse, aber jedenfalls spannende Partien. Gespielt wurden elf Runden im Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 3 min + 2 sec pro Zug.

    In Runde 1 trafen wir alle auf stärkere Gegner; die Ergebnisse fielen dementsprechend aus: Johannes musste sich am ersten Brett der Übermacht des späteren Turniersiegers beugen, Daniel verlor gegen unseren ehemalige Trainer Peter und auch Paul und ich hatten gegen unsere Kontrahenten keine Chance.

    Besser lief es in Runde 2: Johannes gewann gegen einen Arbeitskollegen von Daniel, der seinerseits – wie auch Paul – einen etwas schwächeren Gegner besiegen konnte. Ich musste noch einmal gegen eine stärkere Kontrahentin antreten und konnte dabei ein respektables Remis erkämpfen.

    Runde 3 brachte für die Mehrheit von uns wieder stärkere Gegner: Daniel, Paul und ich verloren gegen im Durchschnitt ca 200 Elo-Punkte stärkere Kontrahenten. Johannes hingegen trat gegen seinen Neffen Lukas an, der sein erstes Turnier bestritt, und konnte dieses Duell für sich entscheiden.

    In Runde 4 konnte Johannes einen Sieg gegen einen stärkeren Gegner einfahren. Daniel und Paul traten gegen schwächere Kontrahenten an, wobei Paul einen vollen Punkt für sich reklamieren konnte und Daniel diesen seinem Gegenüber überlassen musste. Letzteres tat auch ich in meinem Duell gegen einen etwas stärkeren Gegner, in dem ich reflexartig einen beeindruckend schlechten Zug spielte.

    Johannes trat in Runde 5 gegen einen starken Jugendspieler an und beendete dabei seine Siegesserie mit einer Niederlage; Daniel konnte gegen einen schwächeren Gegner einen ungefährdeten Sieg einfahren. Paul schaffte es gegen eine stärkere Jugendspielerin leider nicht, „den Sack zuzumachen“ und verlor seine Partie. Ich konnte hingegen – mit einer ordentlichen Portion Glück – meine Partie gegen einen etwas stärkeren Kontrahenten gewinnen.

    Runde 6 brachte für Johannes einen weiteren starken Gegner, gegen den er leider ebenfalls nicht gewinnen konnte. Daniel verlor ebenfalls gegen einen etwas schwächeren Gegner, während Paul gegen einen schwächeren Jugendspieler gewinnen konnte. Ich konnte meine Partie gegen einen nach Elo-Punkten etwas stärkeren Kontrahenten ebenfalls gewinnen.

    In Runde 7 musste Johannes gegen einen exakt gleich starken Jugendspieler antreten und sich der jugendlichen Frische geschlagen geben. Daniel gewann gegen einen schwächeren Kontrahenten und beendete auf dieser positiven Note seinen Einsatz beim Turnier, um seinen Flug am nächsten Morgen nicht zu verpassen. Paul unterlag indessen einem etwas schwächeren Gegner, während ich gegen einen etwas stärkeren Gegner einen Punkt abgeben musste.

    Johannes sah sich in Runde 8 einem schwächeren Gegner gegenüber und konnte diesen ohne Probleme besiegen; auch Paul konnte gegen einen nach Elo-Punkten unterlegenen Gegner einen vollen Punkt einfahren. Ich hingegen musste leider gegen einen ungefähr gleich starken Jugendspieler nach einem Qualitätsverlust mit diversen negativen Folgen aufgeben.

    Runde 9 brachte für Johannes eine Niederlage gegen einen etwas stärkeren Gegner; auch Paul musste gegen einen stärkeren Kontrahenten die Segel streichen. Ich konnte hingegen gegen mein etwas stärkeres Gegenüber einen dringend benötigten Sieg einfahren.

    Unter den umgekehrten Vorzeichen spielten wir Runde 10: Johannes und Paul gewannen ihre Partien gegen etwas schwächere Gegner, während ich gegen einen stärkeren Gegner verlor.

    Runde 11, die letzte Runde, brachte für Johannes und Paul noch einmal stärkere Gegner: Während Johannes knapp unterlag, konnte Paul seine Partie gewinnen. Mir bescherte die letzte Runde den Lieblingsgegner aller Low-Elo-Spieler, gegen Mr. Spielfrei konnte ich ungefährdet einen vollen Punkt einfahren.

    Schlussendlich beendete Johannes das Turnier mit 5 Punkten aus 11 Runden auf Rang 31, seine Elo-Performance von 1730 brachte ihm ein Plus von 7 Elo-Punkten ein. Paul erreichte 6 Punkte, landete auf dem sehr guten 27. Platz und kann sich über ein Elo-Plus von knapp 20 Punkten freuen (Performance 1746). Daniel spielte seine sieben Runden etwa im Rahmen der Erwartungen und muss (wegen zu frühem Abgang? ;)) ein leichtes Elo-Minus hinnehmen. Schließlich konnte ich mich vom 51. Startrang deutlich verbessern und landete mit 4,5 Punkten auf Platz 43; aufgrund des Spielfrei-Punkts hält sich der Elo-Zugewinn allerdings in Grenzen (Performance 1437).

    Gewinnen konnte das Turnier der Favorit IM Yevgeniy Roshka, der über 11 Runden nur zwei Remis abgab und ungefährdet auf Rang 1 landete. Den zweiten Platz erreichte mit 9 Punkten IM Mario Schachinger, nur durch die Feinwertung getrennt von unserem ehemaligen Trainer Peter, der über das gesamte Turnier ungeschlagen blieb und ein beeindruckendes Elo-Plus von 35,4 Punkten einfahren konnte. Erwähnenswert ist schließlich auch die Leistung von Johannes Neffen Lukas, der bei seinem ersten Turnier beeindruckende 4 Punkte erringen konnte und eine Elo-Performance von 1451 (!) vorweisen kann. Herzliche Gratulation an alle für die starken Leistungen!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Blitzturnier im Flann O’Brien #9

  • Österreichische Staatsmeisterschaft 2023 Blitz- und Schnellschach

    Die Blitz- und Schnellschach-Staatsmeisterschaften 2023 wurden von ÖSB / ACF (Österreichischer Schachbund / Austrian Chess Federation) im Zuge der Austrian Sports Finals in Graz ausgetragen. Im Raiffeisen Sportpark wurde am Freitag-Abend die Staatsmeisterschaft im Blitzschach und am Samstag die Staatsmeisterschaft im Schnellschach veranstaltet.

    Am Freitag spielten 84 Teilnehmer:innen in elf Runden um den begehrten Staatsmeistertitel. Vom Schachklub Pernegg nahmen Paul und ich teil. Bei einem Elo-Durchschnitt von 1916 und gesamt 28 Titelträger:innen (davon vier GM und acht IM) zählten wir natürlich nicht zu den Favoriten.
    Paul erreichte mit vier Punkten und einer Eloperformance von 1464 den 79. Endrang. Bei mir lief es leider auch nicht viel besser, mit ebenfalls vier Punkten und einer Turnierleistung von 1624 wurde ich 68.
    Das Turnier gewinnen und sich damit zum Staatsmeister im Blitzschach 2023 küren konnte sich FM Konstantien Peyrer (9,5), gefolgt von GM David Shengelia und IM Peter Schreiner (beide 8,5).

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Staatsmeisterschaft im Blitzschach 2023.

    Am Samstag bei der Schnellschach-Staatsmeisterschaft vertrat ich unseren Verein alleine. Gespielt wurden neun Runden mit einer Bedenkzeit von 10min + 5sec pro Zug. Unter den 60 Mitstreiter:innen war der Eloschnitt mit 1951 noch höher als am Tag zuvor.
    Dennoch spielte ich über meinen Erwartungen. Mit 4,5 Punkten und einer Eloperformance von 1886 konnte ich über 50 Elopunkte erkämpfen. Die Leistung reichte für den 33. Rang.
    Österreichischer Schnellschach-Staatsmeister 2023 wurde IM Valentin Baidetskyi (7,5), auf den Plätzen folgten GM Valentin Dragnev und FM Herbert Wohlfahrt (beide 7).

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Staatsmeisterschaft im Schnellschach 2023.

  • Obersteirische Blitzschacheinzelmeisterschaft 2023 mit Teamwertung

    Am 1. Mai wurde traditionsgemäß die Obersteirische Blitzschacheinzelmeisterschaft, veranstaltet vom SK Alpine Trofaiach, in Niklasdorf ausgetragen. Uns Pernegger zog dabei besonders die Mannschaftswertung an; für die besten vier Spieler*innen eines Vereins gab es in zwei Klassen Preise zu gewinnen. Leider fiel uns jedoch kurzfristig ein Spieler aus, weshalb wir nur zu dritt – und damit mit einem massiven Handicap – in diese Wertung gingen: Norbert, Johannes und ich hielten schlussendlich die Pernegger Fahne hoch.

    Norbert, der als 11. der Setzliste ins Turnier gestartet war, konnte in 13 Runden 7½ Punkte erzielen und belegte mit einer Elo-Performance von 1762 den 17. Endrang.
    Gut lief es beim Blitzen für Johannes: Mit 6½ Punkten und einer Elo-Performance von 1670 konnte er sich um sechs Plätze verbessern und erreichte den 24. Rang.
    Ich fand mich in der Startrangliste im sehr kompetitiven letzten Drittel der 51 Teilnehmer*innen wieder: Mit 5½ Punkten und einer Elo-Performance von 1290 landete ich schließlich auf dem 41. Endrang.
    Obwohl die einzelnen Ergebnisse durchaus akzeptabel ausfielen, konnten wir in der Teamwertung zu dritt leider keinen Preis gewinnen; nächstes Jahr werden wir hoffentlich wieder in voller Mannschaftsstärke antreten können.

    Gewinnen konnte das Turnier mit 10½ aus 13 Runden Ing. Rainer Staberhofer vor dem Veranstalter Dr. Gerd Mitter (10); beide blieben das gesamte Turnier über ungeschlagen. Über den dritten Platz durfte sich Christian Schwarz (9½) freuen.
    In der Teamwertung konnten die „Hausherren“ auf ganzer Linie reüssieren: Die Liga-Mannschaft von Trofaiach gewann die Teamwertung, und auch die Klasse-Mannschaft der Trofaiacher konnte sich vor allen anderen in der Rangliste platzieren. Gratulation zu dieser starken Leistung!

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse Obersteirische Blitzschacheinzelmeisterschaft 2023 mit Teamwertung.

  • 63. Heilige-Drei-Könige-Blitzturnier

    Nachdem in den Jahren 2021 und 2022 aufgrund der CoV-19-Pandemie das traditionelle Heilige-Drei-Könige-Blitzturnier nicht stattfinden konnte, wurde es 2023 unter der Leitung des Obmanns des Schachklubs Trofaiach, Dr. Gerd Mitter, wieder veranstaltet. Austragungsort war die mittlerweile renovierte Mehrzweckhalle in Trofaiach.

    Unter 38 Teilnehmer:innen vertrat ich den Schachclub Pernegg. Nach einem recht guten Start mit 3,5 Punkten aus den ersten fünf Runden, schwächelte ich vor allem in der zweiten Turnierhälfte. Auf einige unnötige Niederlagen folgten glückliche Remisen und Siege, was am Ende für sieben Punkte aus 13 Runden reichte. Mit dem 14. Endrang und einer Eloperformance von 1693 spielte ich im Rahmen der Erwartungen.

    Hier geht’s zu den Ergebnissen: Ergebnisse 63. Heilige-Drei-Könige-Blitzturnier.

  • Weihnachtsfeier 2022

    Nach dreijähriger Zwangspause konnte heuer endlich wieder die Weihnachtsfeier der Sektion Schach des SC Pernegg im Wirtshaus Ritschi stattfinden, bei der erfreulicherweise alle Mitglieder anwesend waren. Nach einem gemeinsamen Essen fand das traditionelle Blitzturnier statt, zu dem wir Philipp Raeke vom Schachklub Trofaiach als überaus spielstarken Gast begrüßen durften. Laurenz agierte als Schiedsrichter des Turniers.

    Nach fünf Doppelrunden, die einige spannende Partien bereithielten, stand der Sieger fest: Mit 9 Punkten aus 10 Runden konnte Philipp Raeke das Turnier, in das er als Favorit gestartet war, für sich entscheiden. Platz zwei ging an Johannes, der 7½ Punkte erzielen und dem Erstplatzierten die einzige Niederlage zufügen konnte; er darf sich daher verdientermaßen über den Titel „Pernegger Weihnachtsblitzmeister 2022“ freuen. Den dritten Rang erreichte Daniel mit 6 Punkten.

    Der Schachclub Pernegg wünscht ein frohes Weihnachtsfest, schöne und erholsame Feiertage sowie alles Gute für das neue Jahr 2023 – wir freuen uns schon auf viele spannende Schachpartien!