Am dritten Termin des Grazer Sommerblitzcups nahmen Alexander und ich für den SC Pernegg teil. Gespielt wurden elf Runden Blitzschach mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten plus 2 Sekunden Zeitzugabe pro Zug. Organisiert wurde das Turnier von Philipp Raeke, der für einen reibungslosen Ablauf und eine ausgezeichnete Turnierorganisation sorgte. Insgesamt kämpften 40 Spielerinnen und Spieler um die besten Platzierungen.
Für mich persönlich verlief das Turnier leider alles andere als zufriedenstellend. Mit lediglich 4 Punkten belegte ich nur den 35. Platz und musste ein Elo-Minus von knapp 70 Punkten hinnehmen. Insgesamt war es eine sehr schwache Vorstellung, an die ich möglichst schnell einen Haken setzen möchte.
Deutlich besser lief es hingegen für Alexander. Mit 4,5 Punkten erreichte er den 30. Endrang und konnte sich über ein erfreuliches Elo-Plus freuen. Er zeigte über weite Strecken solide Leistungen und sammelte erneut wertvolle Erfahrung gegen starke Konkurrenz.
Auch wenn die Ergebnisse insgesamt unterschiedlich ausfielen, war die Teilnahme am Grazer Sommerblitzcup einmal mehr eine gute Gelegenheit, Spielpraxis zu sammeln und sich mit starken Gegnern zu messen.
Feste muss man feiern – der Meistertitel in der 2. Klasse Mur-/Mürztal gab dafür einen wunderbaren Anlass. Bei einem gemeinsamen Essen im Gasthaus Stoabock konnte wir die erfolgreiche Saison Revue passieren lassen, auf den ersten Meistertitel nur drei Jahre nach der Neugründung der Sektion Schach anstoßen, Pläne für die neue Saison schmieden – und natürlich Schach spielen: Das meisterliche Blitzturnier konnte Johannes mit 8,5 Punkten aus 10 Runden vor Norbert (7 Punkte) und Daniel (5,5 Punkte) souverän gewinnen.
In der neuen Saison werden wir in die 1. Klasse Mur-/Mürztal aufsteigen, nähere Informationen dazu folgen.
„Ein herzliches Dankeschön geht auch an Fashion is Vegan für die neue Vereinskleidung. Mit dem frischen Outfit sind wir bestens für die kommende Saison in der 1. Klasse Mur-/Mürztal gerüstet!“ ♟️👕🏆
Am 30.05.2026 nahmen Norbert, Rene und ich an der Offenen Steirischen Landesmeisterschaft im Blitzschach 2026 in Gleisdorf teil. Das Turnier wurde vom Schachklub Gleisdorf in Gedenken an Franz Amtmann ausgerichtet. Gespielt wurden 13 Runden Blitzschach mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten plus 2 Sekunden Zeitzugabe pro Zug. In einem hochkarätig besetzten Teilnehmerfeld mit 75 Spielerinnen und Spielern, darunter zehn Titelträgerinnen und Titelträger, wurde der steirische Landesmeister im Blitzschach ermittelt.
Rene erwischte leider nicht seinen besten Tag. Mit 6 Punkten belegte er den 50. Endrang und musste ein kleines Elo-Minus hinnehmen.
Ich selbst spielte grundsätzlich ein solides Turnier, ließ jedoch durch einige ärgerliche Einsteller mehrere bereits greifbare Punkte liegen. Mit ebenfalls 6 Punkten erreichte ich den 43. Platz und eine Eloperformance von 1901.
Norbert zeigte hingegen starkes und konstantes Blitzschach. Mit 7 Punkten belegte er den ausgezeichneten 32. Rang und erzielte eine Eloperformance von 1894.
🏆 Endstand
🥇 IM Yevgeniy Roshka (Ukraine) – 12,5/13 Punkte 🥈 FM David Schernthaner – 10,5/13 Punkte 🥉 CM Leon Chicheng Chen – 9,5/13 Punkte (Jahrgang 2014!)
Besonders beeindruckend war die Leistung des erst zwölfjährigen Leon Chicheng Chen, der sich in dem starken Teilnehmerfeld den dritten Platz sichern konnte.
Für den SC Pernegg war es erneut eine gute Gelegenheit, sich mit zahlreichen starken Spielerinnen und Spielern aus der gesamten Steiermark zu messen und wertvolle Turniererfahrung zu sammeln.
Am 1. Mai fand in Niklasdorf traditionell die Obersteirische Blitzeinzelmeisterschaft 2026 mit Teamwertung statt. Der SC Pernegg war mit fünf Spielern – Alexander, Norbert, Johann, Paul und mir – stark vertreten. Gespielt wurden elf Runden im Blitzschachformat (5 Minuten ohne Zeitzugabe). Insgesamt stellten sich 36 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herausforderung.
Alexander zeigte in erst seinem dritten Turnier erneut eine ansprechende Leistung. Mit 4,5 Punkten belegte er den 30. Platz und konnte dabei wertvolle Turniererfahrung sammeln sowie sein Talent unter Beweis stellen.
Paul und Johann erreichten jeweils 5,5 Punkte. Paul landete mit einer Turnierleistung von 1721 auf Rang 20, während Johann mit einer starken Eloperformance von 1866 den 17. Platz belegte. Besonders bemerkenswert: Johann musste in der Schlussrunde gegen den späteren Turniersieger antreten.
Norbert überzeugte mit 6,5 Punkten und erreichte den 11. Platz (Eloperformance 1800). Ich selbst kam ebenfalls auf 6,5 Punkte und konnte mich dank etwas besserer Zweitwertung auf Rang 9 platzieren (Eloperformance 1899).
Dank dieser geschlossenen Mannschaftsleistung gelang uns auch in der Teamwertung ein großer Erfolg: Der SC Pernegg belegte den hervorragenden 2. Platz und ließ damit zahlreiche starke Ligamannschaften hinter sich (vereinslose Spieler wurden nicht als Team gewertet).
🏆 Gesamtwertung
🥇 IM Alvir Aco (Sv Pamhagen) 🥈 Rainer Staberhofer (Sk Tus Krieglach) 🥉 Markus Schmücker (Trofaiach)
Besonders erfreulich war, dass wir in der Klassenwertung (alle Spielerinnen und Spieler der 1. und 2. Klasse Nord) die ersten beiden Plätze belegen konnten. Aufgrund der etwas besseren Zweitwertung sicherte ich mir knapp den ersten Platz vor Norbert:
In der 9. und letzten Runde der 2. Klasse der Saison 2025/26 trafen wir zu Hause auf Leoben 4. Als bereits feststehender Meister konnten wir – Norbert, Johann, ich und Stefan an den Brettern 1 bis 4 – entspannt in die Begegnung gehen.
Norbert spielte am ersten Brett mit Weiß gegen einen ebenbürtigen Gegner. Auch aufgrund der Tabellensituation wurde früh ein Remis vereinbart.
Johann trat am zweiten Brett mit Schwarz gegen einen nominell etwas schwächeren Gegner an. In seiner zweiten Partie für den SC Pernegg kam er gut aus der Eröffnung, und die Stellung war zunächst ausgeglichen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich jedoch ein scharfes Mittelspiel, in dem Johann den Überblick behielt und schließlich in ein gewonnenes Endspiel abwickeln konnte – 1,5-0,5.
Auch ich spielte am dritten Brett mit Weiß gegen eine etwas schwächere Gegnerin. Ich kam gut aus der Eröffnung, konnte leichten Vorteil erzielen und den Druck im weiteren Partieverlauf kontinuierlich erhöhen. Nach einem deutlichen Materialgewinn verfügte meine Gegnerin noch über etwas Gegenspiel, das ich jedoch mit einem doppelten Qualitätsopfer unterbinden und schließlich zum Sieg verwerten konnte.
Stefan spielte am vierten Brett gegen einen in etwa ebenbürtigen Gegner. Nach einer eher ruhigen Eröffnung konnte er zumindest Ausgleich erreichen, wenn nicht sogar eine leicht bessere Stellung. Auch im Mittelspiel blieb die Partie lange ereignisarm, während Stefan nach einem konkreten Plan suchte, was allerdings viel Zeit kostete. In Zeitnot unterlief ihm schließlich ein Fehler, der eine Figur und in weiterer Folge auch die Partie kostete.
Am Ende gewann der SC Pernegg mit 2,5 : 1,5 gegen Leoben 4. Damit konnten wir alle neun Runden der Saison für uns entscheiden und mit 18 Mannschaftspunkten die Meisterschaft souverän gewinnen. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten!
Endstand der 2. Klasse 2025/26 – der SC Pernegg ist Meister!
Mit Johannes, Matthias Fritz, Norbert, Rene und mir stellten wir gleich fünf Spieler, die auch in der Einzelwertung ungeschlagen blieben. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Rene, der seit seinem Debüt für den SC Pernegg weiterhin ungeschlagen ist und mit einer Eloperformance von 2057 den Bestwert im Team erzielte. Norbert war mit 8 aus 9 Einsätzen eine absolute Stütze der Mannschaft. Insgesamt verlor der SC Pernegg in dieser Saison lediglich vier von 36 Partien – eine sensationelle Saison, die verdient mit dem Meistertitel gekrönt wurde.
Am Ostermontag machte sich eine kleine Abordnung des SC Pernegg auf den Weg nach Niederösterreich, um am 10. Ternitzer Osterblitzturnier teilzunehmen. Neben Norbert und mir war auch unser neuestes Mitglied Alexander mit von der Partie. Gespielt wurden elf Runden im Blitzschachmodus mit einer Bedenkzeit von 5 Minuten ohne Zeitzugabe. Insgesamt nahmen 48 Spielerinnen und Spieler am Turnier teil.
Bereits in der ersten Runde kam es zu einem Pernegger Duell: Neo-Pernegger Alexander mit Weiß gegen Norbert.
In erst seinem dritten Turnier zeigte Alexander eine sehr starke Leistung und konnte in mehreren Partien sein großes Talent unter Beweis stellen. Nach elf Runden erreichte er 4,5 Punkte (Eloperformance 1676) und belegte den 35. Platz.
Norbert kam auf 5 Punkte und belegte damit den 28. Endrang. Leider musste er dabei einige Elo-Punkte abgeben.
Ich selbst erzielte 5,5 Punkte und landete auf dem 25. Platz der Abschlusstabelle. Mit einer Turnierleistung von 1879 Elo konnte ich mich über ein kleines Elo-Plus freuen.
In der 8. Runde der 2. Klasse der Saison 2025/26 trafen wir auswärts auf den SK ALPINE Trofaiach 5. Als Tabellenführer gingen wir gegen den Achtplatzierten als Favorit in die Begegnung. Allerdings hatten wir im Vorfeld große Probleme mit der Aufstellung: Neben Norbert (Brett 1), mir (Brett 3) und Paul (Brett 4) sprang kurzfristig Pauls Vater Johann Strassegger auf Brett zwei ein, der nun auch offiziell Mitglied unseres Schachclubs ist.
Johann hatte zugleich die kürzeste Partie des Tages. Gegen einen starken Jugendspieler einigte man sich in einem ausgeglichenen Mittelspiel rasch auf Remis. Damit konnte Johann in seiner ersten Turnierpartie seit 14 Jahren (!) gleich mit einem Unentschieden starten. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an Johann für das spontane Einspringen sowie zum halben Punkt!
Norbert konnte am Spitzenbrett gegen einen etwas schwächeren Gegner den vollen Punkt holen. Mit den schwarzen Steinen erreichte er nach der Eröffnung Ausgleich und nutzte einen Fehler seines Gegners im Mittelspiel konsequent aus. Mit Qualitätsnachteil hatte sein Gegner kein ausreichendes Gegenspiel mehr und musste schließlich die Segel streichen – Zwischenstand: 1,5 : 0,5 für Pernegg.
Paul am vierten Brett und ich am dritten Brett konnten uns zwischenzeitlich jeweils gute Stellungen mit leichtem Vorteil erarbeiten. Allerdings gelang es uns beiden nicht, diesen in einen vollen Punkt umzuwandeln. Paul wickelte mit einem Mehrbauern in ein Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern ab, das – trotz intensiver Gewinnversuche – keinen Sieger mehr zuließ. Auch ich konnte im Mittelspiel einen Bauern gewinnen, ließ jedoch zu viel Gegenspiel zu, sodass die Stellung schließlich wieder ausgeglichen war. Aufgrund des Spielstands boten wir nahezu gleichzeitig Remis an, was unsere nominell etwas schwächeren Gegner annahmen.
Damit lautete das Endergebnis 2,5 : 1,5 für den SC Pernegg.
Wir sind Meister der 2. Klasse 2025/26!
Aufgrund unseres Vorsprungs von drei Mannschaftspunkten vor dieser Runde war klar, dass wir mit einem Sieg die Meisterschaft vorzeitig fixieren konnten – und genau das ist uns gelungen. Am 18.04.2026 steht noch die neunte und letzte Runde der Saison an, in der wir in einem Heimspiel auf Leoben 4 treffen.
Beim größten Schachturnier Österreichs im Jahr 2026, dem International Chess Open Graz, war auch der SC Pernegg vertreten. Norbert im A-Turnier und ich im B-Turnier waren ursprünglich vorangemeldet, doch leider musste Norbert krankheitsbedingt noch vor Turnierbeginn absagen. Somit ging ich als Einzelkämpfer im B-Turnier an den Start.
In der ersten Runde spielte ich mit Schwarz gegen einen starken Gegner aus Kasachstan. In einem komplizierten, jedoch stets ausgeglichenen Endspiel einigten wir uns schließlich auf Remis. Am Sonntag stand eine Doppelrunde auf dem Programm: In der zweiten Runde am Vormittag traf ich auf einen jungen lettischen Nachwuchsspieler. Mit Weiß stellte ich eine Eröffnungsfalle, in die mein Gegner tappte. Ich erreichte eine Gewinnstellung und konnte die Partie im Mittelspiel mit einer schönen taktischen Wendung für mich entscheiden.
Am Nachmittag (dritte Runde) spielte ich erneut mit Weiß, diesmal gegen einen „Candidate Master“ aus den Vereinigten Arabischen Emiraten. Mein Plan war es, in ein ausgeglichenes Endspiel zu vereinfachen, was jedoch nicht wie erhofft gelang. Mein Gegner nutzte seinen kleinen Vorteil sehr präzise aus, und nach über 70 Zügen musste ich mich geschlagen geben.
In der vierten Runde bekam ich es mit einem etwas stärkeren österreichischen Spieler zu tun. Mit den schwarzen Steinen wählte ich eine scharfe Eröffnung und konnte mir einen leichten Vorteil erarbeiten. Trotz Zeitnot gelang es mir einen konkreten Plan umzusetzen und einen Mattangriff mit Springeropfer aufzubauen – mein Gegner musste die Partie aufgeben.
Der Dienstag brachte den zweiten Doppelrundentag. In der fünften Runde spielte ich mit Weiß gegen einen in etwa ebenbürtigen Gegner aus Deutschland. Leider kam ich nicht gut aus der Eröffnung, und mein Kontrahent entwickelte starken Angriff gegen meinen exponierten König. Zwar konnte ich die Stellung noch in ein weiterhin verlorenes Endspiel retten, doch mein Gegner hatte zuvor bereits die Möglichkeit, mit einem Turmopfer alles klarzumachen. Am Ende reichte es dennoch nicht, und ich musste aufgeben.
Bereits nach dieser Partie fühlte ich mich gesundheitlich nicht mehr ganz fit. Am Abend (sechste Runde) trat ich mit Schwarz gegen eine starke israelische Nachwuchsspielerin an und musste mich nach etwas mehr als zwei Stunden erneut geschlagen geben.
Nach dieser Runde war ich schließlich gezwungen, das Turnier krankheitsbedingt vorzeitig zu beenden. Auch wenn mein Einsatz verkürzt war, war das Graz Open ein großartiges Turnier: Die Atmosphäre war hervorragend, und ich konnte viele spannende Partien gegen internationale Gegner bestreiten.
Beim traditionellen Blitzauftakt des International Chessopen Graz traten 146 Spielerinnen und Spieler aus 28 Nationen gegeneinander an. Das Feld war international stark besetzt, mit einer bemerkenswerten Dichte an Titelträgerinnen und Titelträgern (insgesamt 41). Für den SC Pernegg gingen Rene, unser Gastspieler Matthias Fritz und ich an den Start.
Rene begann das Turnier als Nr. 81 der Startrangliste. Bereits in der ersten Runde konnte er einen „Sieg“ gegen einen Internationalen Meister (IM) aus Israel verbuchen, da dieser nicht zur Partie erschien. In der dritten Runde gelang Rene dann auch ein echter Punktegewinn gegen einen IM – die Partie endete ungefährdet remis. In der Folge verlor Rene jedoch etwas den Faden: Die sehr talentierten und starken internationalen Schachtalente der Jahrgänge 2013 bis 2016 machten uns das Leben schwer. Am Ende erreichte Rene mit vier Punkten den 115. Endrang und musste leider einige Elo-Punkte an die Nachwuchsspieler abgeben.
Für unseren Gastspieler Matthias verlief das Turnier sehr zufriedenstellend. Mit fünf Punkten und dem 90. Endrang durfte er sich über ein kräftiges Elo-Plus von knapp 30 Punkten freuen.
Auch ich hatte zu Beginn des Turniers große Probleme mit den internationalen Schachtalenten. Als Nr. 97 der Setzliste ging ich in einigen Partien als Favorit in die Begegnungen, konnte jedoch gegen die schnell spielenden und taktisch versierten Nachwuchsspieler zunächst nicht mithalten. Zum Ende des Turniers gelang mir jedoch ein starker Schlussspurt mit vier Siegen in Folge, sodass ich mit insgesamt sechs Punkten noch den 66. Endrang erreichen konnte.
Die ersten drei Plätze des Blitzturniers belegten:
🥇 FM Artem Dyachuk (UKR) – 9,5 Punkte 🥈 GM Leon Livaic (CRO) – 9 Punkte 🥉 IM Roman Dehtiarov (UKR) – 9 Punkte
In der 5. Runde der 2. Klasse ging es für uns nach Ratten zum Spitzenspiel gegen Horn Union Ratten 2. Die Tabellensituation vor der Begegnung unterstrich die große Bedeutung dieses Matches: Tabellenführer Ratten traf auf den Zweitplatzierten Pernegg. Beide Teams hatten bislang alle vier Begegnungen für sich entscheiden können, sodass der Sieger dieses Duells die Chance hatte, sich an der Tabellenspitze abzusetzen.
Entsprechend schickten wir unsere nominell vier bestgesetzten (verfügbaren) Spieler ins Rennen: Norbert, Rene, ich selbst sowie Matthias Fritz auf den ersten vier Brettern.
Norbert erreichte am ersten Brett mit den schwarzen Steinen gegen einen ebenbürtigen Gegner relativ rasch ein Remis. Auch Matthias spielte am vierten Brett gegen einen etwa gleich starken Kontrahenten und einigte sich nach der Eröffnung in ausgeglichener Stellung auf Unentschieden.
Rene bestritt am zweiten Brett eine längere, positionell geprägte Partie, in der sich keine Seite einen Vorteil erspielen konnte. Nach 25 Zügen bot Rene Remis an, das von seinem nominell gleich starken Gegner angenommen wurde.
Am dritten Brett spielte ich mit Schwarz ebenfalls gegen einen in etwa gleich starken Gegner. Bereits in der Eröffnung konnte ich mir einen Vorteil erarbeiten und Material gewinnen. Mit einem Mehrturm auf Gewinn stehend verkomplizierte ich die Stellung jedoch zunehmend, wodurch mein Gegner Material zurückgewinnen konnte. Das Endspiel war objektiv weiterhin gewonnen, doch in Zeitnot fiel mir die Umsetzung schwer und ich traf einige unglückliche Entscheidungen. So blieb die Partie bis zum Schluss hart umkämpft, ehe mein Gegner einen entscheidenden Fehler beging und ich die Partie schließlich für mich entscheiden konnte.
Dank dieses Erfolgs konnten wir uns auswärts gegen Ratten 2 mit 2,5 : 1,5 durchsetzen und damit die Tabellenführung übernehmen!
In zwei Wochen steht erneut ein Auswärtsspiel gegen Fohnsdorf 2 auf dem Programm. Dort werden wir alles daransetzen, den ersten Tabellenplatz erfolgreich zu verteidigen!