In der dritten Runde stand für uns auswärts Trofaiach 5 auf dem (Spiel-)Plan. Bereits im Vorfeld personell geschwächt, sorgte eine für die Jahreszeit nicht untypische Schwächung einer Person durch eine Erkältung dafür, dass wir – zum ersten Mal seit unserem Wiedereinstieg in die Meisterschaft – ein Brett freilassen und somit einen Punkt vorgeben mussten. Für die Pernegger Ehre zum Einsatz kamen daher „nur“ Norbert, Rene und ich.
Norbert konnte am ersten Brett erneut seine Qualität beweisen: In einer relativ langen Partie gegen einen nach Elo-Punkten etwas schwächeren Kontrahenten konnte er mit einem geschickten Figurenopfer einen vollen Punkt für Pernegg erkämpfen.
Auf Brett zwei erzielte Rene ein Remis, nachdem er aus einer lange ausgeglichenen Partie in ein eigentlich verlorenes Endspiel geglitten war.
Die 1,5 Punkte auf den ersten beiden Brettern blieben aber leider auch die einzigen: Am vierten Brett konnte ich mir gegen einen nach Elo-Punkten etwas stärkeren Gegner nach einer bis dahin unspektakulären Partie zwar einen Vorteil erspielen, den ich aber leider mit einem Zug wieder verschenkte. Ein unvorteilhafter Königszug (39. Kg3) hämmerte nur wenig später unbarmherzig die Nägel in den Sarg meiner Partie: In einem Zugzwang-Endspiel gab ich schließlich mit zwei Bauern weniger auf – die Engine sah zu diesem Zeitpunkt tatsächlich bereits ein Matt in 18 Zügen.
So steht am Ende eine knappe 1,5:2,5-Niederlage – schade, aber aufgrund der „Vorgabe“ wohl zu verkraften. Die nächste Runde kommt bestimmt – am 16. November empfangen wir zuhause den SV Eisenerz.
In der 2. Runde der 2. Klasse fand unser erstes Heimspiel statt. Für uns traten Norbert, ich, Daniel und Sebastian an den Brettern eins bis vier an.
Daniel spielte am dritten Brett und hatte die schnellste Partie des Tages. Er ließ gegen eine schwächere Gegnerin nichts anbrennen und konnte recht locker den Sieg einfahren – 1:0.
Sebastian am vierten Brett tat sich etwas schwerer. Die Stellung war lange ausgeglichen, doch im Endspiel zeigte unser Jugendspieler großen Kampfgeist. Er erreichte eine Gewinnstellung und spielte diese souverän nach Hause, was uns auf 2:0 brachte.
Sebastian am vierten Brett.
Norbert spielte am ersten Brett gegen eine sehr starke Jugendspielerin von Krieglach. Die Stellung blieb immer ausgeglichen, und das logische Ergebnis war ein Remis. Damit sicherte Norbert in routinierter Art und Weise den Team-Sieg ab – 2,5:0,5.
Ich spielte am zweiten Brett und hatte diesmal, wie beinahe immer, die längste Partie des Tages. Nach einer ausgeglichenen Eröffnung machte ich einen Fehler, den mein Gegner ausnutzte. Allerdings fand er nicht die richtige Fortsetzung, wodurch sich das Blatt wendete und ich eine Gewinnstellung erreichen konnte. Es dauerte jedoch noch lange, und es waren präzise Züge erforderlich, um den Sieg zu erringen. Am Ende gelang mir dies schließlich – das Endergebnis lautete 3,5:0,5 für unser Team.
Somit feierten wir einen souveränen 3,5:0,5 Sieg für den SC Pernegg. Dies war bereits der zweite Sieg in dieser Saison und sicherte uns einen Platz in der oberen Tabellenhälfte. Bereits nächste Woche erwartet uns die nächste Runde auswärts gegen Trofaiach 4. Wir werden wieder alles geben, um den Sieg zu erringen!
In der ersten Runde machten wir uns auf den Weg nach Ratten, um gegen das Team Horn Union Ratten anzutreten. Für Pernegg gingen Norbert, Rene, Paul und ich ins Rennen.
Norbert war wieder am Spitzenbrett im Einsatz und spielte gegen einen gleichwertigen Gegner. In einer komplexen, aber ausgeglichenen Stellung einigte man sich schnell auf Remis – 0,5-0,5.
Am vierten Brett trat Paul mit den weißen Figuren an. Leider verlief seine Eröffnung nicht optimal. Ein Fehler führte zu einem materiellen Nachteil durch ein inkorrektes Figurenopfer in einer sehr scharfen Stellung. Von diesem Rückstand konnte er sich nicht mehr erholen und musste die Partie aufgeben – 0,5-1,5.
Rene zeigte am zweiten Brett, dass er auch nach der Sommerpause sein Schachtalent nicht verloren hat. Gegen einen ähnlich starken Gegner entstand bereits nach der Eröffnung eine spannende Stellung mit Materialungleichgewicht – Rene hatte eine Qualität mehr, jedoch war sein König sehr exponiert. Trotz massiver Zeitnot behielt unser Spieler aber den Überblick und nutzte den entscheidenden Fehler seines Gegners aus, um den vollen Punkt zu sichern – 1,5-1,5.
Ich spielte am dritten Brett mit Schwarz die längste Partie des Tages. Nach der Eröffnung konnte ich einen kleinen Vorteil herausspielen und schaffte es im Mittelspiel, diesen in ein gewinnbringendes Endspiel zu verwandeln. Allerdings stellte ich mich dabei nicht besonders klug an, sodass ich noch ordentlich kämpfen musste. Am Ende fand ich jedoch die richtige Fortsetzung und entschied das Turmendspiel für mich – 2,5-1,5.
Am Ende konnten wir uns knapp mit 2,5-1,5 gegen Horn Union Ratten durchsetzen und somit zum Meisterschaftsauftakt die vollen zwei Teampunkte mitnehmen. Ein guter Start in die neue Saison.
Die Steirische Landesmeisterschaft im Schnellschach 2024, organisiert vom Schachklub Leoben, fand am 14. September 2024 im Gösserbräu in Leoben statt. Für den SC Pernegg nahmen Norbert und ich an diesem Turnier teil.
Ich hatte es mit vielen talentierten Jugendspielerinnen und -spielern zu tun, was mir einige Herausforderungen bereitete. Leider gelang es mir nicht, mein bestes Spiel abzurufen, und ich machte in mehreren Partien entscheidende Fehler. Infolgedessen belegte ich am Ende nur den 32. Platz mit insgesamt 4 Punkten aus 9 Runden. Meine Elo-Performance lag bei 1570, was einen Verlust von 41 Elo-Punkten zur Folge hatte.
Norbert hingegen schnitt deutlich besser ab. Er spielte ein solides Turnier und erzielte 5,5 Punkte aus 9 Partien, was ihm den 12. Platz einbrachte. Mit dieser Leistung sicherte er sich zudem den Seniorenpreis, was seine Teilnahme an diesem Wettbewerb besonders erfreulich machte. Insgesamt war es eine lehrreiche Erfahrung für uns beide, die uns sicherlich in der bevorstehenden Meisterschaftssaison zugutekommen wird.
Mit der Saison 2024/25 starten wir in unsere zweite Spielzeit nach der Neugründung der Sektion Schach im Jahr 2022. Wie in der vergangenen Saison werden auch diesmal zwölf Teams antreten. Die Wettkämpfe finden in elf Runden zwischen September 2024 und April 2025 statt. Im Folgenden präsentieren wir die Auslosung, die für uns erfolgt ist:
Runde (28.09.2024): Horn Union Ratten vs. SC Pernegg
Runde (12.10.2024): SC Pernegg vs. SK TUS Krieglach 3
Runde (19.10.2024): SK ALPINE Trofaiach 4 vs. SC Pernegg
Runde (16.11.2024): SC Pernegg vs. SV Eisenerz
Runde (30.11.2024): SK ALPINE Trofaiach 5 vs. SC Pernegg
Runde (08.02.2025): Fohnsdorf 2 vs. SC Pernegg
Runde (08.03.2025): SC Pernegg vs. Leoben 4
Runde (22.03.2025): Schach ohne Ausgrenzung 2 vs. SC Pernegg
Runde (05.04.2025): SC Pernegg vs. SK TUS Krieglach 2
Auch am 5. Turnier der Blitzserie im Flann O’Brien nahmen wieder Pernegger teil. Paul und ich waren dabei, ebenso wie unser Gastspieler Matthias und Pauls Vater Johann, der früher im Schachklub Breitenau aktiv war. Das Turnier umfasste elf Runden mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug.
Johann erzielte mit vier Punkten und einer Elo-Performance von 1523 den 36. Platz unter insgesamt 44 Teilnehmenden. Paul landete mit 4,5 Punkten und einer Leistung von 1689 auf dem 33. Rang. Matthias erreichte den 24. Platz mit 5,5 Punkten und einer Turnierleistung von 1750. Ich selbst wurde 22. mit ebenfalls 5,5 Punkten, meine Eloperformance lag bei 1845.
Beim vierten Turnier der Blitzturnier-Serie 2024 im Grazer Flann O’Brien war wieder eine Beteiligung aus Pernegg vertreten. Diesmal nahmen Rene, unser Gastspieler Matthias und ich teil. Wie gewohnt wurden elf Runden mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten plus 2 Sekunden pro Zug gespielt.
Unser Gastspieler Matthias (li.) und Rene vor dem Turnier beim Aufwärmen.
Wir konnten alle drei mit unseren Leistungen zufrieden sein. Matthias, der als 29. der Startrangliste ins Turnier ging, erreichte mit 5,5 Punkten den 23. Endrang und erzielte eine Elo-Performance von 1851, was ihm einen Anstieg von knapp 30 Elo-Punkten einbrachte. Rene erzielte einen halben Punkt mehr (6 Punkte) und belegte mit einer Turnierleistung von 1902 den 18. Platz. Ich selbst kam auf 6,5 Punkte und hatte eine Elo-Performance von 1884. Damit durfte ich mich nicht nur über den 13. Endrang freuen, sondern gewann auch den Kategoriepreis für Spieler unter 1900 Elo. Insgesamt war es wieder einmal ein sehr nettes, gut organisiertes und unterhaltsames Turnier, das zudem auch erfolgreich für uns verlief.
Rene (li.) und ich mit dem Kategoriepreis U1900 Elo nach dem Turnier.
Beim dritten Turnier 2024 im Flann O’Brien nahmen wir zum ersten Mal an der jährlich stattfindenden Sommer-Blitzturnierserie teil. Sebastian stellte sich gemeinsam mit mir dieser Herausforderung. Für ihn war es das erste Blitzturnier, und insgesamt waren 54 Teilnehmende am Start. In der vierten Runde musste das Turnier jedoch wegen eines starken Regenschauers unterbrochen werden. Es setzte genau während dieser Runde kräftiger Regen ein, ein Weiterspielen war unmöglich. Mein deutlich stärker einzuschätzender Gegner bot mir fairerweise ein Remis an, wofür ich ihm dankbar bin.
Unterbrechung aufgrund eines Starkregenschauers.
Aufgrund der Unterbrechungen wurde es zum Schluss hin recht dunkel. Sebastian spielte vor allem zu Beginn hervorragend und holte in den ersten Runden drei Punkte aus insgesamt elf. Gegen Ende hatte er jedoch leichte Konzentrationsschwächen. Dennoch war es ein starkes Debüt für unseren Jugendspieler, der den 50. Platz mit einer Elo-Performance von 1458 erreichte.
Sebastian.
Auch ich war mit meiner Leistung zufrieden: Mit sechs Punkten belegte ich den 20. Endrang und erzielte eine Turnierleistung von 1783. Auch unser Gastspieler Matthias war dabei, jedoch lief es für ihn nicht so zufriedenstellend. Er erreichte den 39. Platz mit einer Elo-Performance von 1552.
Wir freuen uns bereits auf die nächste Auflage dieses sehr netten und gut organisierten Blitzturniers!
Am 1. Mai fand die traditionelle Blitzschacheinzelmeisterschaft in Niklasdorf statt, die wie immer von Dr. Gerd Mitter vom SK Alpine Trofaiach organisiert wurde. 53 Teilnehmer:innen mit einem Elo-Schnitt von 1637 kämpften dabei in 13 Runden Schweizer System mit einer Bedenkzeit von 5+0 min um den Titel „Obersteirischer Blitzschachmeister“. Für zusätzliche Motivation sorgte die Mannschaftswertung, bei der die vier besten Spieler einer Mannschaft gewertet wurden; Preise gab es jeweils für (Obersteirische) Liga- und (1. und 2.) Klasse-Mannschaften. Der SC Pernegg war bei diesem Event sehr stark vertreten: Norbert, Daniel, Johannes, Matthias, Paul und ich wurden zusätzlich noch von Pauls Vater Johann unterstützt und hatten so durchaus Chancen auf eine gute Platzierung.
Die erste Runde brachte im Schweizer System wie üblich „harte Nüsse“ für die meisten von uns, dementsprechend fielen auch die Ergebnisse aus: Während Norbert und Johann als Favoriten ihre Partien gewinnen konnten, verlor der Rest gegen stärkere Gegner. (2/7)
In Runde zwei fielen die Ergebnisse gemischt aus: Norbert, Daniel und Johannes konnten ihre Partien gewinnen, während Johann, Matthias, Paul und ich erneut keine Punkte für den SC Pernegg einfahren konnten. (3/7)
Gemischt, aber bereits etwas besser waren die Resultate der dritten Runde: Norbert, Johann, Daniel und Matthias konnten ihre Partien gewinnen, während Johannes, Paul und ich ohne Punkte blieben. Pech für die Mannschaftswertung war hier natürlich, dass die Begegnung Johann vs Johannes die maximal für Pernegg erzielbaren Punkte um einen reduzierte. (4/6)
Die vierte Runde brachte einen ersten Höhepunkt für den SC Pernegg: Johann, Johannes, Matthias und Paul – der gegen mich antrat – konnten ihre Partien gewinnen, Daniel remisierte gegen einen deutlich stärkeren Gegner. (4,5/6)
Runde fünf fiel wieder etwas ab: Nur Johannes und Paul konnten ihre Partien gewinnen; Norbert steuerte ein Remis und ich einen Spielfrei-Punkt bei. (3,5/7)
Eine nahezu perfekte Runde gelang uns in Runde sechs: Norbert remisierte gegen den Turnierdirektor Dr. Gerd Mitter; Johann, Daniel, Johannes, Matthias und Paul gewannen ihre Partien – nur ich patzte leider und musste die einzige Niederlage der Runde hinnehmen. (5,5/7)
Die siebte Runde, die gleichzeitig die letzte vor der Pause war, fiel insgesamt ebenfalls recht erfreulich aus: Norbert, Daniel und ich konnten unsere Partien gewinnen; Johannes steuerte ein Remis gegen einen fast 500 Elo-Punkte stärkeren Gegner bei. (3,5/7) Diese guten Leistungen verhalfen uns beim Zwischenstand der Mannschaftswertung zum sensationellen 2. Platz hinter der Liga-Mannschaft von Leoben, die einen Elo-Schnitt von 2110 (!) und den einzigen GM des Turniers vorweisen konnte.
Betrachtet man nur die Ergebnisse der achten Runde, tat uns die Pause allerdings nicht gut: „Frisch ausgeruht“ fuhren wir einen astreinen „Mannschafts-Nuller“ ein. Besonders bitter war die Runde dabei für Norbert, der gegen GM Andreas Diermair eine gewonnene Stellung auf Zeit verlor – 5+0 ist hier gnadenlos. (0/7)
Wesentlich besser lief es wieder in der neunten Runde: Johann, Johannes, Paul und ich konnten unsere Partien gewinnen; Norbert und Daniel steuerten jeweils ein Remis bei. (5/7)
Runde zehn brachte gleich zwei „Pernegger Derbys“: Norbert remisierte gegen Johannes und Johann gewann gegen Daniel. Kombiniert mit den Siegen von Paul und mir und dem Remis von Matthias ergibt das die prozentuell beste Runde. (4,5/5)
In der elften Runde erzielten wir erneut ein akzeptables Ergebnis: Norbert, Daniel – der gegen Paul antrat – und Johannes, der das Vergnügen mit Turnierdirektor Dr. Gerd Mitter hatte, gewannen ihre Partien; Matthias steuerte einen Spielfrei-Punkt bei. (4/6)
Die zwölfte und vorletzte Runde war für das Endergebnis leider nicht optimal: Nur Matthias konnte seine Partie gewinnen; Johannes und Paul steuerten je ein Remis bei. (2/7)
Runde dreizehn stellte sich schließlich als Unglücksrunde heraus: Die zwei halben Punkte von Daniel und mir sorgten für ein Abrutschen in den Rängen in der entscheidenden finalen Runde. (1/7)
Nach dreizehn gespielten Runden landeten wir somit am 6. Platz der Mannschaftswertung, nur einen halben Punkt hinter der Leobener Klasse-Mannschaft, die uns somit auch den 1. Platz unter den Klasse-Mannschaften „wegschnappte“. Diese kleine Enttäuschung soll aber die sehr guten Einzelleistungen nicht überschatten: Johannes, der als 32. der Setzliste ins Turnier gestartet war, belegte mit 7,5 Punkten und einer Elo-Performance von 1880 den 16. Endrang. Direkt hinter ihm folgte Norbert mit 7 Punkten auf dem 17. Endrang; die Tatsache, dass er gegen sechs der ersten Acht der Endrangliste antreten musste, fand Ausdruck in einer Elo-Performance von 1901 und der sechsthöchsten Buchholz-Wertung des Turniers. Neben einem neuen Schachbrett und den Medaillen für den 2. Platz in der Klasse-Mannschaftswertung konnten wir aber alle vor allem viel wertvolle Blitz-Erfahrung mit nach Hause nehmen und uns über einen lustigen Nachmittag freuen – und schon jetzt freut sich der SC Pernegg auf die Revanche im nächsten Jahr!
Showdown in Kindberg um die Meisterschaft: Drei Teams hatten vor der letzten Runde noch die Chance auf den Titel in der 2. Klasse Mur-/Mürztal 2023/24. Kindberg 2 ging als Tabellenführer gegen uns als Favorit in die letzte Runde. Leoben 4 sollte bei Krieglach 2 auswärts keine Probleme haben, könnte aber nur Meister werden, wenn Kindberg 2 nicht gegen uns gewinnen sollte. Und wir hätten als Dritter nur die theoretische Chance auf den Titel, wenn wir gegen Kindberg 2 gewinnen würden und Leoben 4 gegen Krieglach 2 nicht gewinnen sollte. Eine äußerst spannende Begegnung stand also bevor, an Dramatik kaum zu übertreffen, und so sollte es auch kommen.
In die letzte Runde starteten wir mir Norbert am Spitzenbrett, gefolgt von Rene, Johannes und Sebastian auf den Brettern zwei bis vier. Weniger dramatisch als die Ausgangslage liefen die Begegnungen auf den ersten drei Brettern ab – Norbert, Rene und ich einigten uns mit unseren Gegnern in recht ausgeglichenen Stellungen rasch auf Remis. Somit war das vierte Brett im Fokus, unser talentierter Jugendspieler kämpfte in einer zweischneidigen Partie lange gegen einen doch etwas stärkeren Gegner. Die meisterschaftsentscheidende Partie stand auf der Kippe – am Ende setzte sich aber die Erfahrung des Kindbergers durch und Sebastian musste aufgeben.
Norbert, Rene und Sebastian.Sebastian.
Damit stand fest, dass Kindberg 2 Meister der 2. Klasse Mur-/Mürztal 2023/24 ist. Besonders bitter aus unserer Sicht ist, dass Leoben 4 überraschend gegen Krieglach 2 nicht gewinnen konnte – mit einem Sieg hätten wir also doch noch die Meisterschaft gewinnen können. Wir sind mit unserer Debüt-Saison dennoch sehr zufrieden, sind wir doch ohne Erwartungen in die Meisterschaft gestartet – der dritte Endrang ist ein großer Erfolg! Am wichtigsten ist, dass wir unser Team sowohl quantitativ als auch qualitativ verstärken konnten und unsere junge, motivierte Truppe große Freude am Schachspiel hat. Herzlichen Glückwunsch an Kindberg 2 zum Meistertitel sowie an alle anderen erfolgreichen Teams!